Open Warfare

SilentWarfare

Den Feind endlich besiegen. Das ist mein größter Wunsch. Der Kampf dauert schon viel zu lange und immer wieder: Niederlagen und Verluste.
Oft wirkt es als hätten wir schon längst aufgegeben, als würden wir nur noch auf das Geschehen des sowieso Unausweichlichen warten.
Doch dann ist sie wieder da, die Idee – Sie schafft Tatendrang und richtet meinen Blick nach vorne. Wenn es Zeit und Ort erlauben, kann man so voran kommen, Barrieren überschreiten.
Doch viel zu selten hält die Flamme der Idee so lange an um wirklich etwas zu erreichen. Eine erhöhte Stelle etwa, oder eine Deckung.
„Weiter kriechen!“ sagt man sich. Durch den Matsch und Dreck den man im Kampf zuvor selbst aufgeworfen. Und dann: Langeweile. Ich sitze im Graben -um mich Stille- und lenke mich mit bunten Bildchen ab; stelle mir vor, was ich nach dem Krieg anfangen könnte. Ideenwelten entstehen und locken mich.
Ich will, dass es vorbei ist. Ich will, dass wir gewinnen (oder verlieren?). Aber der Kampf dauert schon viel zu lange um schnell zu Ende zu sein. Es ist zermürbend und immer wieder die selbe entmutigende Prozedur. Mittlerweile sitzen die Muster tief in mir. Ich muss nur noch reagieren, nicht denken, einfach funktionieren und sei es um den Feind fünf Minuten hinzuhalten. Schäußlich.
Er ist nur allein, doch trotzdem lauern überall seine Verbündeten und auf dem Felde liegen seine Fallen.

Da! Jetzt! Die neue Idee! Ich stürme an die Front!
Stirb endlich Schweinehund! Stirb!

Don’t stop living in the red

Andrew W.K.
„Girls own love!“ oder „Party till you puke!“, „I will never listen to your rules!“ und „Get ready to die!“ sind die Ratschläge man von Andrew W. K. erwarten würde.  Kein Wunder, wenn man ihn so auf der Bühne sieht: Action bis zum Ende, Ströme von Schweiß und eine Vorliebe für Blut auf weißen T-Shirts.

Das Partymonster nimmt sich  jetzt aber einfach mal so raus beim Anthem-Magazine mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge an die Leser zu verteilen. In wie weit das ganze in seine Self-help und Motovations-Performances passt ist zwar ein wenig fraglich, aber ist das nicht egal? Der Junge ist von Grund auf optimistisch. Und Optimismus ist das was ein Haufen Leute dringend mal gebrauchen könnten.

Mehr Ratschläge von Andrew? Gern:

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„Sir, wir haben endgültig die Peilung verloren!“

Das Leben hat es irgendwie voll drauf einen komplett durcheinander zu bringen. Als wäre die Lage nicht schon verzwickt genug, erscheint jetzt jetzt alles aus einem anderen Licht.

Es ist fast so, als ob ich auf einer paradiesischen einsamen Insel gelandet bin. Alles ist schön, die Sonne strahlt und genug zu Essen gibt’s auch. Nach ein paar Monaten hat man sich damit abgefunden wahrscheinlich nicht gerettet zu werden und eingesehen hat, wie öde, gehetzt, kompliziert und ferngesteuert das Leben vorher war. Man will beginnen das Inselleben zu genießen, mit Kokosnüssen, Äffchen, Sonne und Strand. Ein schöner Ort zum Leben.
Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts am Horizont ein Schiff auf, das scheinbar Kurs auf die Insel nimmt. –  Was macht man dann? Auf der Insel bleiben und ein neues, anderes Leben leben, oder gerettet werden und wieder zurück in das alte Leben?

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