Are You an Anarchist? The Answer May Surprise You

Chances are you have already heard something about who anarchists are and what they are supposed to believe. Chances are almost everything you have heard is nonsense. Many people seem to think that anarchists are proponents of violence, chaos, and destruction, that they are against all forms of order and organization, or that they are crazed nihilists who just want to blow everything up. In reality, nothing could be further from the truth. Anarchists are simply people who believe human beings are capable of behaving in a reasonable fashion without having to be forced to. It is really a very simple notion. But it’s one that the rich and powerful have always found extremely dangerous.

At their very simplest, anarchist beliefs turn on to two elementary assumptions. The first is that human beings are, under ordinary circumstances, about as reasonable and decent as they are allowed to be, and can organize themselves and their communities without needing to be told how. The second is that power corrupts. Most of all, anarchism is just a matter of having the courage to take the simple principles of common decency that we all live by, and to follow them through to their logical conclusions. Odd though this may seem, in most important ways you are probably already an anarchist— you just don’t realize it.

Let’s start by taking a few examples from everyday life:

If there’s a line to get on a crowded bus, do you wait your turn and refrain from elbowing your way past others even in the absence of police?

If you answered “yes”, then you are used to acting like an anarchist! The most basic anarchist principle is self- organization: the assumption that human beings do not need to be threatened with prosecution in order to be able to come to reasonable understandings with each other, or to treat each other with dignity and respect.

Everyone believes they are capable of behaving reasonably themselves. If they think laws and police are necessary, it is only because they don’t believe that other people are. But if you think about it, don’t those people all feel exactly the same way about you? Anarchists argue that almost all the anti-social behavior which makes us think it’s necessary to have armies, police, prisons, and governments to control our lives, is actually caused by the systematic inequalities and injustice those armies, police, prisons and governments make possible. It’s all a vicious circle. If people are used to being treated like their opinions do not matter, they are likely to become angry and cynical, even violent—which of course makes it easy for those in power to say that their opinions do not matter. Once they understand that their opinions really do matter just as much as anyone else’s, they tend to become remarkably understanding. To cut a long story short: anarchists believe that for the most part it is power itself, and the effects of power, that make people stupid and irresponsible.

Are you a member of a club or sports team or any other voluntary organization where decisions are not imposed by one leader but made on the basis of general consent?

If you answered “yes”, then you belong to an organization which works on anarchist principles! Another basic anarchist principle is voluntary association. Are You an Anarchist? The Answer May Surprise You weiterlesen

Law and Order?

Netzpolitik.org hat heute morgen nähere Details über die Hausdurchsuchung eines Bloggers bekannt gemacht:

Die auf Wikileaks aufgetauchte Sperrliste von kinderpornographischen Websites der dänischen Behörden ist nun einem Blogger, der einen Beitrag des Blogs schutzalter verlinkte, welcher auf die Sperrliste verlinkte in Form einer Hausdurchsuchung am vergangenen Freitag zum Verhängnis geworden.

Laut Begründung der Hausdurchsuchung (PDF) ist durch ihr/sein Posting “davon auszugehen, dass der Beschuldigte vor Verlinkung des Artikels dessen Informationsgehalt zu Eigen gemacht hat,” und ferner ist es “ebenso wahrscheinlich, dass er sich durch diesen Vorgang die Informationen der Internetseite und somit auch kinderpornographisches Material zumindest im Cache seines/ihres Computers gespeichert hat

Letzteres ist natürlich strafbar.

Udo Vetter von Law Blog schreibt darüber: Law and Order? weiterlesen

Unglaubliche Einblicke

Gestern bin ich bei der Recherche über Informationen zum Piratebay-Trail auf Scusi’s Blog gestoßen. Ein sehr interessanter Blog im übrigen, dessen aktueller Artikel es in sich hat. Er ist ungefiltert und enthält eine anonymen eMail eines Insiders.

Der Inhalt ist erschreckend. Nicht wegen der Schreibweise, aber wegen der Tatsachen über die berichtet wird und Implikationen die sich daraus ergeben. In dem Artikel geht es um Kinderpornographie, Missbrauch, soziale Entwicklungen und den Versuch der Politik über Dinge Herr zu werden die weit über den Kompetenzen liegen die zur Verfügung stehen.

Der Abschnitt über die Zensur des ganzen ist für einen Informatiker ein alter Hut, wird aber jedem, der auch nur ansatzweise geglaubt hat Frau von der Leyen könnte mit Zensur etwas bewegen, die Augen öffnet.
Im Gegenteil, eine Zensur des Internets bringt eine Infrastruktur mit sich auch andere Dinge zu zensieren. Und vorhandene Infrastruktur wird genutzt werden. Aber das ist ein Thema für sich.
Außerdem wird beschrieben wie das alles auch auf finanzieller Ebene funktioniert. Viel Hintergrundwissen, dass niemand von uns jemals durch irgend welche Medien, sei es Zeitung, Fernsehen oder Internet bekommen hat und der Sache ein umfassenderes, wenn auch grausiges Bild gibt.

Es ist fraglich ob das verlinken Pädophilen oder Kinderschändern ein Forum gibt, allerdings ist das totschweigen solch einer Informationsfülle etwas was Zensur gleichkommen würde. Zensur von Informationen die die Öffentlichkeit eigentlich braucht um wirksam und mit den richtigen Mitteln gegen solche Dinge vorzugehen. Es nützt nichts mehr Erfolge zu feiern, die keine sind. Bei der dort veranschaulichten Dimension müssen wirksame Mittel her.
Ich verlinke euch den Artikel um zu dokumentieren was in der Realität abläuft, um Aufzurütteln welchen Mist wir über dieses Thema zu hören bekommen und um das gesellschaftliche Bewusstsein dahingehend zu erweitern, was genau dort passiert. Dort wo man nicht drüber redet. Etwas was notwendig ist – unabhängig von jeder Wertung.
Irgendwie habe ich auch mit der Weitergabe der Information das Gefühl, auf einem sehr schmalen Grad zu wandern…

Kurz um, hier ist der Link. Lest es ganz durch. Das ist das einzige was ich euch noch raten kann.

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Nation of Bloggers

Das Video wirde mir gerade zugespielt und ich musste es sofort Bloggen, weil das meiner Meinung nach ein wichtiges Thema ist, das ich auch schon seit einiger Zeit verfolge.
Der Iran ist so gespalten wie selten zu vor. Viele Teile der Bevölkerung befürworten nicht die Außenpolitik oder die Kulturpolitik ihres Landes. Doch der Widerstand gegen das was der amtierende Präsident anrichtet ist nicht leicht und meines Wissens nicht größer organisiert. Aber er ist aktiv und das schon seit Jahren.
Wir können nur hoffen, das die Gedanken von Freiheit und Gleichheit sich über die Blogs im Land ausbreiten und bei der nächsten Wahl weniger extremistische Kräfte gewinnen. Denn der Iran ist immerhin noch ein demokratisches Land.

edit1:
Hier mal eine Analyse und Map der iranischen Blogosphäre. Ist zwar schon ein paar Monate alt, passt aber wunderbar zum Thema.

edit2:
So der Artikel ist (wieder?) online. Nachdem mein crappy Internet in Kooperation mit WordPress ihn gefressen hatten -.- 

Obey Money

Syd Garon & Paul Griswold konnten sich für das Video zu „Money“ von N.A.S.A. kräftig bei Shepard Fairey verschiedenen Werken bedienen. Herausgekommen ist diese phantastische Hommage an Obey Giant.

Ich hab es schonmal gesagt, auch wenn ich Fairey nicht wirklich mag, seine Kunst ist einfach toll. Unbedingt anschauen, es lohnt sich.

(Nur so nebenbei: So lange Illuminous-Avantgarde in der Pause ist, werde ich hier auf meinem Blog verstärkt über Kunst, Kultur und alles was damit zusammenhängt bloggen.)

Ich kleiner unverbesserlicher Optimist…

Barack Obama

Puh, geschafft. Kurz nach elf hatte ich sechs einhalb Stunden Obama-Berichterstattung auf MSNBC hinter mir. Vom Abholen der Bushs über die Rede und die Parade bis zum Weißen Haus – die ganze Show. Mit 3D-Panorama (Das werd ich auch mal für mein Zimmer machen) und Livegetwitter
Auch wenn ich mich gerade ein bisschen durchamerikanisiert fühle und, dank des unheimlich lange dauernden Essens zwischendurch, ein bisschen müder bin als normal um diese Uhrzeit. 

Irgendwie war das in dem Ausmaß nicht geplant, ich dachte ja das geht maximal zwei Stunden oder so. Aber Tim und ich, wir hatten unseren Spaß. Man mag ja von Barack Obama halten was man will und es wird sich sicherlich herausstellen wie gut er wirklich ist, aber der Mann hat das Herz am rechten Fleck und tritt dort wo andere aus Angst bremsen direkt aufs Gas.
Ich denke beim Schwur wurde deutlich, dass er auch nur ein Mensch ist und deutlich die Last spürt die jetzt auf ihm liegt, denn der Verhaspler am Anfang hat das alles offenbart.

Und ich finds gut das alle Welt das verfolgt. Nicht wegen Amerika, und nicht unbedingt wegen dem was Obama tun wird oder was er versprochen hat. Aber dafür für was er steht und was uns ein solches Ereignis zeigt:

Es zeigt auch wie friedlich wir alle, quer über den Globus verteilt, uns für andere freuen können. Ja, in einer kalten Welt in der scheinbar alle in der Kriege, Angst und Geld regieren gibt es so etwas noch. Das lässt doch hoffen!
Es zeigt wie gleich wir doch alle sind. Ich weis, meine nächste Aussage klingt mehr als utopisch und wird sicher noch Jahrzehnte, wenn nicht ein bis vielleicht mehrere Jahrhunderte dauern, aber irgendwann ist ‚s soweit:  Vielleicht sind eines Tages die Grenzen aufgehoben und der Präsident der Vereinten Nationen der ins Amt eingeführt wird wird so bejubelt. Nicht weil er etwas ist, sondern weil er für etwas steht, das die Ziele, Wünsche und Hoffnungen von Millionen Menschen überall auf der Erde vertritt.

Verdammt Yeah, ich bin ein utopischer Optimist! Alles Gute Barack, pack den Karren an!