Machinae Supremacy

Machinae Supremacy

Das folgende brennt mir schon länger in den Fingern. Es wird Zeit hier meine Lieblingsband vorzustellen: Machinae Supremacy

Vor, nun schon, 8 Jahren bin ich auf die Jungs aus Luleå in Schweden in einem mittelgroßen Forum gestoßen. Das war in einer Zeit in der noch niemand was von „Creative Commons“ oder dem Retro-80’s-Revival des letzten Jahres geahnt hatte. Und gerade damals schienen diese Verrückten anders als alle anderen Musiker. Ich konnte kaum glauben, dass sie eine Wagenladung Lieder, alles was sie damals hatten, kostenlos zum Download bereitstellten.

Und was waren das für Lieder! So etwas hatte und habe ich bis heute nicht gehört. Ein schneller und abgedrehter Mix aus feinstem Metal und Chiptune, gemacht mit dem wohl besten Soundchip der 8bit-Ära, den SID! Und als ob das nicht schon alles unglaublich genug war, coverten Machinae Supremacy auch noch zahlreiche C64-Klassiker wie BubbleBobble.
Die Hand voll Schweden sind handfeste Nerds die auch gern mal zu Soundschnipseln aus Futurama greifen, ihre Erfahrungen einem Manifest von Balade vertonen oder der wohl dem geekingsten Mädel Englands ein Lied widmen.

Über die Jahre haben sich drei Alben, eins besser als das andere, ein kompletter Soundtrack zu einem abgefahrenen Horizontalscroll-Shooter und 34 andere Lieder die sich legal herunterladen lassen, angesammelt. Eine Nischenband die definitiv nicht jedermanns Geschmack ist aber sich immer treu geblieben ist. Denn selbst die CD-Cover sind macht der Sänger selbst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem Robert & Co das erste mal nach Deutschland kommen. Dann stehe ich in der ersten Reihe und bange mir mein verpixeltes Hirn aus dem Schädel!

Und weil es alles so schön herrlich frei zum downloaden gibt, bekommt ihr jetzt die volle Portion, 10 8bit-retro-mäßig geile Lieder zum Luftgitarre spielen und zum kräftigen mitmoshen. Hell yeah, support your local terrorists!

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Don’t stop living in the red

Andrew W.K.
„Girls own love!“ oder „Party till you puke!“, „I will never listen to your rules!“ und „Get ready to die!“ sind die Ratschläge man von Andrew W. K. erwarten würde.  Kein Wunder, wenn man ihn so auf der Bühne sieht: Action bis zum Ende, Ströme von Schweiß und eine Vorliebe für Blut auf weißen T-Shirts.

Das Partymonster nimmt sich  jetzt aber einfach mal so raus beim Anthem-Magazine mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge an die Leser zu verteilen. In wie weit das ganze in seine Self-help und Motovations-Performances passt ist zwar ein wenig fraglich, aber ist das nicht egal? Der Junge ist von Grund auf optimistisch. Und Optimismus ist das was ein Haufen Leute dringend mal gebrauchen könnten.

Mehr Ratschläge von Andrew? Gern:

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