„Sir, wir haben endgültig die Peilung verloren!“

Das Leben hat es irgendwie voll drauf einen komplett durcheinander zu bringen. Als wäre die Lage nicht schon verzwickt genug, erscheint jetzt jetzt alles aus einem anderen Licht.

Es ist fast so, als ob ich auf einer paradiesischen einsamen Insel gelandet bin. Alles ist schön, die Sonne strahlt und genug zu Essen gibt’s auch. Nach ein paar Monaten hat man sich damit abgefunden wahrscheinlich nicht gerettet zu werden und eingesehen hat, wie öde, gehetzt, kompliziert und ferngesteuert das Leben vorher war. Man will beginnen das Inselleben zu genießen, mit Kokosnüssen, Äffchen, Sonne und Strand. Ein schöner Ort zum Leben.
Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts am Horizont ein Schiff auf, das scheinbar Kurs auf die Insel nimmt. –  Was macht man dann? Auf der Insel bleiben und ein neues, anderes Leben leben, oder gerettet werden und wieder zurück in das alte Leben?

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Fundstück einer langen Nacht

Julie Becker für das Inked Magazine

Was man nicht so alles findet wenn die Nacht wieder nicht enden will. Zum Beispiel diese Fotos von tätowierten Mädels wie Julie Becker.
Ihr Bein im japanischen Stil ist fantastisch. So viele schöne Details. Da wünscht man sich doch glatt die Kunstwerke einmal ganz nah betrachten zu können.

Naja, as ist sowieso ein Thema, über das ich demnächst mal noch mehr schreiben werde. Denn Tätowierungen sind etwas ganz besonderes. Manchmal zumindest aber in diesem Fall definitiv. Sexy!

[ Inked Magazine Serien via IamJeriko ]

Was morgen kommt…

Irgendwie steht mein Leben so wie ich es kannte, mochte und hasste auf der Kippe. Nicht mehr lange und es wird sich etwas ändern, oder auch nicht. Mir kommt es so vor als hätte ich zu wenig Einfluss darauf, obwohl ich mir eigentlich auch sicher bin, das genau das Gegenteil viel näher an der Wahrheit liegt.
Ich hatte seit dem ich 15 war nie mehr Angst vor Veränderung, ganz einfach weil es mir in dem Alter wie schuppen von den Augen gefallen ist, dass Veränderung weder etwas schlimmes ist, noch das sie alles schlechter als vorher macht. Die Veränderung war ab einem gewissen Zeitpunkt mein Freund. Ich merkte wie ich mich kontinuierlich veränderte. Das ist bis heute der Fall und ich versuche ständig mich zu verbessern, eben positive Veränderung herbei zu führen. Ich liebe es zu beobachten wie sich um mich herum alles wandelt. In einer Geschwindigkeit… Naja, ihr wisst selbst wie schnelllebig unsere Zeit ist. Und ich mitten drin, in diesem schillernden bunten Schauspiel, das sich „Leben“ nennt.
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Eigentlich sollte ich lernen

Tims letztes Spiel

Ja, eigentlich sollte ich das… Aber stat dessen haben meine Mittbewohner gesehen wie ich beim verspäteten Mittagessen (17:00 Uhr) Desktop Tower Defense gespielt hab. Das Spiel ist zwar schon uralt, aber scheinbar kannte es keiner von beiden.

Da in dem Spiel ordentlich geballert wird und man quasi lustige bunte Smileys im Sekundentakt zu ihrem Schöpfer schickt ist das natürlich ein gefundenes Fressen für Kerle wie uns. Und so war es irgendwie logisch, dass nach 2 Stunden so geflügelte Worte wie „Room of Doom„™, „Chamber of Horror“ und „blaue Böbbel“ sowie „Eis-Dinger“ nur so durch die WG schallten.

Ich meine es ist die eine Sache sinnlos seine Zeit aus dem Fenster zu werfen, aber wenn man dabei nen Heidenspaß hat, who cares?

Ehlende Scheißkälte!

Dresden ein Wintermärchen

Ja, Mann es ist scheiß kalt hier! Nicht nur hier, sondern überall wo man hinkommt. In Dresden liegen ca. 20cm Schnee und da wo ich herkomme waren es sogar siebzig. Dienstag nachmittag wäre ich fast erfrohren auf dem Weg nach Hause, trotz dem ich schon dicker angezogen war als das arktische Schelf dick ist! Ich würde ja auch über die Glätte meckern, aber da es mich diesen Winter noch nicht hin gelegt hat, ist die noch sehr witzig, da andere Menschen nicht so „standfest“ sind wie ich. Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude. Desshalb bin ich auch sehr froh, dass meine fiese Erkältung vom Jahresanfang nicht lange hielt und ich meinen Mitbewohnern kaum Zeit gab sich über mein unsägliches und tiefes Leiden lustig zu machen. – Ihr wisst ja, wenn Männer krank sind… –

Allerdings hat die Kälte auch etwas Gutes: Viel heißer, leckerer Earl Grey und Spekulatius, dazu ne warme Decke und die Keynote von Apple. Da kann einem nur warm ums Herze werden. Am liebsten würde ich den Rest des Winters auf der Couch mit nem Haufen Büchern und Leckereien verbringen…
Aber da war ja noch was… Lernen! Verdammt in inem Monat sind Klausuren. Die Kälte arbeitet wohl gegen mich. Genau wie viele andere kleine Dinge die mich vom lernen abhalten.

Nachtschichten 1

Manche meiner Angewohnheiten hasse ich wie die Pest, weil sie mich immer und immer wieder tierisch nerven. Zum Beispiel schiebe ich immer alles bis zur letzten Minute auf, bis zum letzten Moment. So wie letzte Nacht.

Es ist ja nicht so als hätte ich jetzt drei Wochen Zeit gehabt um die 2 Seiten meines Projektes fertig zu machen, in denen nicht mal Uni war, noch ich wirklich etwas anderes außer feiern und schlafen zu tun hatte…
Doch es war so.
Aber als ob der Tag vor der Kontrolle nicht schon spät genug ist, hab ich erst in der Nacht angefangen. Ok, ich mag es in der Nacht zu arbeiten, da ist’s ruhig und ich kann mir meine Gedanken machen.

Aber wieso immer auf den letzen Drücker?  Irgendwie muss ich das ändern…

Harder, Better, Faster, Stronger, Illuminous 2009!

Auch wenn es schon ein paar Tage alt ist, wünsche ich allen erstmal ein Frohes neues Jahr 2009. Auf das es noch bunter, noch ereignisreicher und noch besser wird als das alte Jahr.

Dieses Jahr ist immerhin das erste in dem ich mir wirklich Vorsätze gemacht hab. Ob das wirklich hilft frag ich mich schon seit dem ich das Konzept kenne, aber man kann es ja mal versuchen. Da ich nicht aufhören kann zu rauchen, weil ich dafür erstmal damit anfangen müsste und auch meinen Koffein-Wahn nicht so einfach abgestellt bekomme sind es nur diese paar geworden: Harder, Better, Faster, Stronger, Illuminous 2009! weiterlesen

Wenn die Party zwei mal klingelt

Wenn der Puls der Zeit am schnellsten fließt, dann werden Tage zu Wochen und Wochen zu Monaten. Es scheint so viel, so schnell zu passieren, dass der Begriff „Zeit“ endlich kein sich ewig ziehender, windender Kaugummi zu sein scheint, sondern das was er eigentlich ist: Die Summe von Momenten. Momenten in denen Freude, Spannung, Euphorie und Angst, Zweifel und Seltsamkeiten so eng zusammenliegen das alles in einem waberndem Licht verschwimmt. Kommt man dann zur Ruhe beginnt man wohl unweigerlich damit die wie ein Kaleidoskop schillernden Erinnerungsstücke, der Woche vor Weihnachten, zu verbinden: Wenn die Party zwei mal klingelt weiterlesen