14

Die ganze Woche sehe ich neue interessante und vor allem inspirierende Bilder, Artworks und Fotos von Skulpturen, Mode oder Menschen. Oft wandern die Bilder in Ordner und warten dann darauf mich irgendwann mal wieder zu inspirieren, wenn ich das nicht schon beim erstmaligen Anschauen getan haben. Ich finde es ist an der Zeit das mit euch zu teilen. Und deswegen ist das hier der erste Art-Flash!
Titelbild ist übrigens von Leon “Tes One” Bedore [via Woostercollective]
Eingetragen unter: ...für das Chaos, ...für die Sinne, ...für zwischendurch | Kommentare (3) | Permalink
12
Nirgendwo treffen so viele Stilrichtungen und kulturelle Phänomene zusammen wie auf der Straße. Und keine Art der Kunst bedient sich so vieler verschiedener Elemente anderer Kunstrichtungen, als das was wir an den Wänden unserer Städte sehen.
Graffiti hatte ja schon immer Elemente von Typographie und Kalligraphie. Während Künstler wie L’Atlas oder ElTono eher in die typographischen Richtung arbeiten, habe ich jetzt jemanden entdeckt, der die Sache von Seiten der Kalligraphie her aufrollt. Niels Meulman bringt die feinen Striche an die Wand, wie ihr oben im Video sehen könnt.
Das sich in der ganzen Szene gerade etwas tut, kann man auch an L’Atlas sehen, der nicht nur mit altbewährten Stencils sondern auch mit dem “neuen Shit” Tape arbeitet um seine typographisch anmutenden Werke direkt in eure Augen zu brennen. Streetart Berlin hat einen kleinen Bericht über ihn, den ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Eingetragen unter: ...für draußen, ...für zwischendurch | Kommentare (0) | Permalink
12
Manchmal stolpert man so durchs Netz und bleibt an etwas total abgedrehtem hängen. Wie zum Beispiel dem neuen Video von Peter Bjorn and John. In Nothing To Worry About begleitet ihr japanische Motorradrockerwannabes. Dazu dieses eingängige aber trotzdem psycho anmutende Lied. Ich liebe es, aber trotzem: Einfach nur WTF?
[via Booooooom!]
Eingetragen unter: ...für das Chaos, ...für zwischendurch | Kommentare (1) | Permalink
11

Vor kurzem bin ich über den Begriff “rapid-prototyping” gestoßen. Neugierig wie ich bin habe ich einen Haufen Informationen gesammelt und musste feststellen, dass die ganze Sache sehr interessant ist. Denn es geht darum selbst Dinge zu machen die man braucht, denkt zu brauchen oder Dinge die einfach nur richtig lustige Sachen können. Kleine Roboter zum Beispiel oder Stühle oder …
Die Liste würde sich wohl bis ins unendliche fortsetzen lassen. Im Endeffekt führt es aber dazu, dass die Diktatur des Konsums weiter bröckelt und das ist eine gute Sache.
Die Idee ist mir eigentlich nicht neu. Mein Bett habe ich selbst gebaut (Es hat Rollen, liegt 5cm über dem Boden und sieht aus als würde es auf Licht schweben), ich werkle an Steampunk-Kopfhörern, habe Lampen gebaut und bastle gern. Wieso sollte ich also nicht mal was lasern lassen? Oder mir ein Schloss aus Acrylglas bauen? Genau, es gibt keinen triftigen Grund dagegen! Also rann an den Speck. Die Reißverschluss-Hose ist ja eh schon in Planung, warum sollte ich mir denn bitte schön nicht noch neongelbe Shutterglases wie im Titelbild für einen Bruchteil des Preises lasern lassen?
Eingetragen unter: ...für das Chaos, ...für uns Geeks, ...für zwischendurch | Kommentare (0) | Permalink
9

Frauen haben es generell leichter, wenn es darum geht irgendwo interessante Klamotten aufzutreiben, finde ich. Und wenn man schon nichts findet kann man als Frau wenigstens noch eine der unedlich vielen herrumschwirrenden Ideen da draußen aufgreifen.
Wie dieses Zip-Dress von Sebastien Errazuriz. Das sind doch mindestens 15 Kleidungsstücke in einem.Wobei sich mit dem Prinzip auch sicher eine coole Hose machen lässt. Ein Glück ich habe einen Schneider an der Hand, mal sehn was der dazu sagt.
[via Trendygirl]
Eingetragen unter: ...für draußen, ...für zwischendurch | Kommentare (1) | Permalink
7

Ich folge einfach mal der Aufforderung von Marcel und zeig meinen Desktop. Das Wallpaper ist selbst gemacht. Meinen Dock finde ich zu voll und die 8 Icons auf den Desktop sind eigentlich auch zu viel, auch wenn meistens eh mehr drauf sind, weil ich den Desktop gern mal als kleine “Müllhalde” benutze.
Im übrigen ändert sich das Motiv alle 1-2 Monate, wobei ich helle Farben auf dunklem Grund bevorzuge.
Eingetragen unter: ...für uns Geeks, ...für zwischendurch | Kommentare (0) | Permalink
7

Kat von D, die wunderschöne Göttin aller Nadeln, lässt mal wieder von Sich hören. Sie hat, sowas wie eine Autobiographie herrausgebracht, die den selben Namen trägt wie ihr Tattoo-Studio in LA: “High Voltage Tattoo”. Ob das mit 26 so sinnvoll ist, möchte ich zwar bezweifeln, allerdings hat die Schöne aber auch schon wahnsinnig viel erlebt.
Das Buch kostet ungefähr 30$, auf HarperCollins. Ihr könnt auch schon mal einen kleinen Blick hinein werfen, wenn ihr wollt.
[via athadi.at]
Eingetragen unter: ...für die Sinne, ...für zwischendurch | Kommentare (0) | Permalink
7
”Net harse en dwarse skryf hullename op mure en glasse” was ungefähr soviel bedeutet wie: “Nur Narren und Idioten schreiben ihre Namen auf Wände und Gläser” können wir langsam vergessen. Denn seit dem Teile von Streetart salonfähig geworden sind sind die Narren längst nicht mehr die Künstler, sondern die irren Sammler, die wie wahnsinnige zu geifern beginnen, wenn sie ein Werk eines Künstlers “konservieren” können.
Einige von euch werden ja sicher davon wissen, dass vor kurzem ein Banksy in Jamaika samt dazugehörigem Mauerstück kurzerhand fein säuberlich abgeflext wurde. Dann stand das gute Stück auf eBay, für irre 150.000 Dollar Sofortkauf. Weggegangen ist es dann für 5000$. Immerhin war keiner so verrückt sich sofort auf das Stück zu stürzen.
Auf jetzt.de steht mittlerweile ein Interview mit dem Typen der es verscherbelt hat und immerhin fette 10% kassiert hat. Bemerkenswert und überraschend sind die Hintergründe die dabei bekannt werden:
Banksy hätte sich respektlos gegenüber lokalen Künstlern verhalten und Star-Alluren an den Tag gelegt. Nachdem dann ein Fotograf Bilder von Banksy veröffentlicht hat um ihm eins auszuwischen, mahnte Banksy den gleich mal ab. Das scheint ja neuerdings auch groß in Mode zu sein. Deswegen hat man dann die Wand abgesägt, um dem Snob von Künstler eins auszuwischen.
So mag ich das. Es wurde endlich mal Zeit, dass die Ikone demystifiziert wird. Die Leute lieben Banksy, aber die Straße sieht auf ihn herrab. Sollen sie doch die Wände abtragen und verscherbeln, dann ist wnigstens wieder neuer Platz für frische Farbe. Und ich denke der letzte Absatz des Interviews fasst das ganze Problem gut zusammen:
Eine Tatsache, die er ja immer noch abstreitet. Glaubst du Street-Art ist dann noch Street-Art, wenn es keine Street-Art im eigentlichen Sinne mehr ist?
Ja. Denn, dann wäre Street-Art auch keine Street-Art mehr, wenn es im Museum hängt. Street-Artists dürfen meiner Meinung nach nicht den Anspruch erheben, dass die Straße eine permanente Galerie ist, in der sie Dauerausstellungen abhalten können. Vor allem nicht Straßen, in denen sie nicht zu Hause sind. Denk mal, das würde öfter passieren, wäre es dann nicht vorbei mit der Street-Art? Die Bahn versucht ja auch seit Jahren Graffitis, teilweise echte Kunst, zu entfernen. Ohne Erfolg. In der Street-Art ist es so, dass die Leute sich immer wieder neu erfinden müssen. Das ist Teil des Spiels. Es gibt Jäger und Gejagte. Diesmal ist der Jäger eben nicht die Polizei, sondern Peter.
In diesem Sinne: “Bomb that shit! Stay rebel.”
Eingetragen unter: ...für das Chaos, ...für draußen, ...für zwischendurch | Kommentare (0) | Permalink
Dieser Blog gehört zum Illuminous Avantgarde Netzwerk. | Impressum
Illuminous Avantgarde |
Illuminous Music |
Illuminous Days |
Illuminous Passion

Der Inhalt von Illuminous Days steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.