Obey Money

Syd Garon & Paul Griswold konnten sich für das Video zu „Money“ von N.A.S.A. kräftig bei Shepard Fairey verschiedenen Werken bedienen. Herausgekommen ist diese phantastische Hommage an Obey Giant.

Ich hab es schonmal gesagt, auch wenn ich Fairey nicht wirklich mag, seine Kunst ist einfach toll. Unbedingt anschauen, es lohnt sich.

(Nur so nebenbei: So lange Illuminous-Avantgarde in der Pause ist, werde ich hier auf meinem Blog verstärkt über Kunst, Kultur und alles was damit zusammenhängt bloggen.)

███████ Zensiert!

Flickr-Girl
Da finde ich auf We♥it eine wunderbare Schönheit und möchte sie größer sehen und auf was stoße ich? Ein bemalter schlafender Besoffener wäre ja noch ganz witzig gewesen, aber stattdessen bin ich einem handfesten Skandal auf der Fährte! Denn Flickr zensiert in Deutschland massiv Inhalte. Überrascht hätte mich das nicht wenn ich im Korea oder Hong-Kong oder sonst irgendwo sitzen würde, wo ebenfalls zensiert wird. Aber was soll das bitte hier in Deutschland?

Nach kurzer Recherche  stellt sich sogar raus, dass diese ganze Angelegenheit schon seit Frühjahr 2007 läuft! Was will Flickr damit bezwecken? Gehören wir nun auch zur Achse des Bösen? – Ok aus Deutschland haben wir lange Zeit nicht gerade gute Sachen exportiert (Tokio Hotel, etc…) aber ist das gleich ein Grund uns Flickr-Inhalte vorzuenthalten? Mir schwant ja im Hinterkopf, dass man verhindern möchte, dass man in Deutschland Bilder mit Hakenkreuzen und rechtsradikalen Inhalten betrachten kann. Aber da würde ein lokaler Filter viel mehr Sinn machen, als uns solche Schönheiten wie oben vorzuenthalten. (Vor allem weil an den Bild oben eigentlich auch keinerlei „anzügliche“ Stellen sichtbar sind). Ich hab jetzt jedenfalls noch einen kanadischen Flickr-Account. – So viel zu Freiheit. Na danke!

(Wenn ihr einen Flickr-Account mit einer nicht-deutschen ID habt könnt ihr ja mal Oceanwavesurf‚s Stream durschauen. Der macht sehr schöne Bilder von hübschen Mädels. Mit deutschem Account sehr ihr nur etwas mehr als 80 der über 200 Bilder.)

Don’t stop living in the red

Andrew W.K.
„Girls own love!“ oder „Party till you puke!“, „I will never listen to your rules!“ und „Get ready to die!“ sind die Ratschläge man von Andrew W. K. erwarten würde.  Kein Wunder, wenn man ihn so auf der Bühne sieht: Action bis zum Ende, Ströme von Schweiß und eine Vorliebe für Blut auf weißen T-Shirts.

Das Partymonster nimmt sich  jetzt aber einfach mal so raus beim Anthem-Magazine mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge an die Leser zu verteilen. In wie weit das ganze in seine Self-help und Motovations-Performances passt ist zwar ein wenig fraglich, aber ist das nicht egal? Der Junge ist von Grund auf optimistisch. Und Optimismus ist das was ein Haufen Leute dringend mal gebrauchen könnten.

Mehr Ratschläge von Andrew? Gern:

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I dream in CMYK

I dream in CMYK
Als am vor 4 Tagen sowohl CNN als auch MSNBC mit diesen tollen Photosynth-Fotopanoramen aufwarteten, habe ich mich mal etwas schlauer gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das Photosynth schon für uns „normale“ User verfügbar ist. Das heißt jeder kann nach Lust und Laune  selbst solche Panoramen zusammensetzen, sofern genug Fotomaterial dafür vorhanden ist.

Das werde ich demnächst zuerst einmal an meinem Zimmer ausprobieren und später mit der Dresdner Neustadt. Seid also gespannt, Dresden so kennen zu lernen wie nie zuvor. 
Der Post hier ist ein kleines Sneakpeek auf mein Zimmerpanorama, denn das Bild, dass ihr oben seht, ist von mir hängt in meinem Zimmer an der Wand . Das gute Stück steht übrigens zum Verkauf bereit. Falls ihr also 214×186 cm an eurer Wand frei habt und das Bild mögt, habt keine falsche Scheu.

I hear my music loud!

Music is my hot, hot Sex

Es ist gerade erst hell geworden und das Frühstück in eurem Magen keine halbe Stunde alt. „Das Wetter wird wieder kälter, haben die heute gebracht…“ sagt jemand vor euch. Hinter  euch Geraune, weil wieder einer in der Tür steht und der Fahrer die Tür nicht zu bekommt. – Ich drehe meinen iPod lauter:

Ja, oft höre ich Musik lieber laut (Zählt 80% Volume meines iPods wirklich als laut?). Einfach um das ganze Gelaber um mich herum nicht zu hören. Um die brummenden und quietschenden Geräusche des Busses oder der Bahn zu übertünchen und vor allem um Distanz zu dieser schnöden, oft viel zu grauen sauber geputzten Innenstadt und ihren ausdruckslosen Gesichtern.
Ich lasse mich lieber von Justice, Miyavi, Daft Punk, Hadouken und den vielen Anderen in eine bunte schillernde und aufregende Stadt entführen. Wie in einer jener Nächte in der hinter jeder Ecke ein neues Abenteuer wartet. 

Manchmal lasse ich mich von der Musik mitreißen und umtanze Geländer, Papierkörbe und andere Hindernisse. Scheiß drauf was die anderen denken! Ich habe Spaß, ich fühl mich gut, das ist Leben, auch wenn es in Strömen regnet. Irgendwie macht mich das auch anders, denn die anderen, deren Musik man zwar auch aus ihren Kopfhörern hört, ziehen genau die selben Gesichter wie alle anderen. I hear my music loud! weiterlesen

The Japan-Connection (Part 1)

Miyavi
Das ist der erste von vielen Einträgen die Thematisch meine Lieblingsmusiker und Lieblingsbands umreißen. Anfangen möchte ich mit einem japanischen Künstler den ich nun schon 4 Jahre kenne.

Miyavi!

Die geile Sau, war jetzt schon seit 6 Jahren solo unterwegs und verfügt über eine unglaubliche stilistische Bandbreite. Verspielte, locker poppige Songs treffen auf aggressive und chaotische Stücke. Seit einem Jahr ist er mit seiner Gruppe Kavki Boiz unterwegs, und hat neben Pop- und Metalklängen auch noch HipHop in sein Repertoire aufgenommen. Definitiv eine der verrücktesten und abgedrehtesten Mischungen die ihr jemals hören werdet. Ich glaube es gibt da draußen keinen der gleichzeitig Gitarre spielen und darauf klopfen kann.

Dazu sind seine Bühnenshows, wie es sich für die Visual-Kei-verrückten Japaner gehört aufwendig und spektakulär inszeniert. Mal abgesehen davon möchte ich jetzt sofort `nen lila Kimono haben!

„Hey there boy, do you wanna rock? 
Hey there girl, do you wanna rock? 
Then, everyone get together and shake your heads.

Hey there sir, what’s rock you say? 
You say, isn’t rock being handsome? (huh, don’t say that? / laugh)
Stop your whining, and shut the fuck up.

Rock is back! „

Kostproben gefällig? Fuck, yeah!

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Fundstück einer langen Nacht

Julie Becker für das Inked Magazine

Was man nicht so alles findet wenn die Nacht wieder nicht enden will. Zum Beispiel diese Fotos von tätowierten Mädels wie Julie Becker.
Ihr Bein im japanischen Stil ist fantastisch. So viele schöne Details. Da wünscht man sich doch glatt die Kunstwerke einmal ganz nah betrachten zu können.

Naja, as ist sowieso ein Thema, über das ich demnächst mal noch mehr schreiben werde. Denn Tätowierungen sind etwas ganz besonderes. Manchmal zumindest aber in diesem Fall definitiv. Sexy!

[ Inked Magazine Serien via IamJeriko ]

Montage

Eigentlich sind Montage toll. Eigentlich mag ich Montage und eigentlich wäre alles o.k., wenn nicht Montag wäre.

Der Anfang der Woche könnte so richtig gut werden. All die Pläne für die neue Woche sind geschmiedet und warten darauf angepackt zu werden. Wenn alles so funktioniert wie es sein sollte, dann… dann! Ja, dann!
Aber dann kommt der Montag wirklich. 7:30 Uhr morgens weckt mich mein Wecker mit einem Lied, von dem ich sieben Stunden zuvor noch dachte es würde mir gefallen – das tut es aber nicht, denn es hat mich aufgeweckt. Unwillig überhaupt auszustehen drehe ich mich noch einmal im Bett herum, bis der Wecker eine viertel Stunde später noch ein mal einen anderen Song anstimmt. Der hilft aber noch weniger als der erste; Manchmal hilft er auch gar nicht weil ich vergessen habe ihn einzustellen und ich so unweigerlich verschlafe. So wie heute. Schlimmer noch ist, dass wohl tatsächlich schon Leute munter sind und im Hinterhof arbeiten, oder die Straßenbahn fahren. Und so kommt der Montag mit jedem Sonnenstrahl der durch meine Jalousien bricht näher. Viel zu nahe.

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