Besondere Menschen

Es gibt Menschen, die haben dieses Besondere an sich. Dieses eine gewisse Etwas, das sie von allen unterscheidet. Ein Funken, nein, eine Flamme in ihren Augen. Eine Flamme du unablässig lodert, heiß und oft unglaublich blendend brennt.

Diese Menschen sind nicht immer angenehm, ihr Wesen regt auf und tief im Inneren stoßen sie bei dir Denkprozesse an, die vorher nicht da waren. Unangenehme Gedanken denen man sich aber stellen muss.

Dennoch, diese Menschen inspirieren, sie wirbeln durch dein Leben und machen alles frisch, neu und ungewohnt. Die Dinge die sie dir zeigen erscheinen, als ob sie von irgendwo her beleuchtet würden, egal wie klein sie sind.

Sie strahlen alle möglichen Emotionen aus, in einer Art und Weise, dass du Angst bekommst, weil alles so wahnsinnig intensiv ist. Liebe, Hass, Wut, Freude in noch nie da gewesener Stärke.

Ich freue mich solche Menschen zu kennen, täglich mit ihnen umzugehen und ich bin so wahnsinnig glücklich jeden Tag mit so einem Menschen reden zu können. Jemandem mit dem jeder Moment besonders ist. Nicht immer Einfach, aber unglaublich intensiv.

Dies ist ein erstes und kleines Danke, an jene Menschen und an den einen ganz besondern.

Frühling für die Ohren

Ana & the bass
Ja, der Frühling liegt nicht nur in der Luft, sondern schon direkt über dem ganzen Land. Die glücklichen Pärchen liegen überall im Park verstreut und die die noch niemanden für sich gefunden haben flirten als gäbe es kein Morgen. Dazu der Fliederduft der über der Stadt hängt, zumindest in Dresden, und laue sternklare Nächte in denen sich so viele Dinge um euch und in euren Köpfen drehen, dass ihr nicht wisst ob ihr schon träumt oder ob das alles noch der Rausch ist.
Das alles und die unbeschreibliche Leichtigkeit mit der sich das Leben, süß wie Honig, vor euch ausbreitet. Dafür fehlt euch der passende Soundtrack? Kein Problem ich liefer‘ ihn euch frei haus. Aus dem Äther direkt ins Ohr. – Das Frühjahrsmixtape nur für euch, viel Spaß.

Ana Lucia groovt zwar nicht mit auf dem Tape, aber oben auf dem Bild, das nur eins von vielen aus ihrem tollen Flickr-Stream ist. Außerdem bloggt die Leipzigerin auf MeinFernseherlügt über Kunst und springende Elefanten. – Juhu, der Frühling ist da!

Nachtgedanken

Es ist eine dieser lauen Frühlingsnächte. Das Fenster steht offen, doch die Wärme des Tages möchte einfach nicht weichen. Vor einer Stunde habe ich noch geschlafen. Einen unruhigen Schlaf ohne Träume, ohne Gesicht, ohne Erholung.
Ich weiß nicht ob mein Kopf schmerzt oder nicht, nur ein dumpfer Druck und müde Augen, die sich nicht schließen möchten. Die Schmerztablette die vor 1h der Nacht ein ruhiges Ende geben sollte will ihre erlösende Wirkung nicht entfalten und so streift mein Blick durch das Zimmer, während mir mein iPod leise beruhigende Töne ins Ohr flüstert. Beschwörend, im Hintergrund, so dass ich noch alles hören kann: Die ersten Vögel, die befahrene Straße, den Güterbahnhof. Und irgendwie wirkt alles so unecht. Das warme Licht der kleinen Lampe, das Wasser, dass meinen Durst stillen soll und die kühle der Satindecke. Ich folge der Wärme meines Körpers und sehe die Schatten an der Decke einen bizarren Tanz vollführen.

Genau wie meine Blicke, die durch den Raum wandern und die Zukunft sehen, eine Zukunft in der alles anders aussieht und doch gleich ist, wandern meine Gedanken, geleitet von Irrlichtern auf Pfaden die Vergangenheit, Gegenwart und die nähere Zukunft verschmelzen. Verschmelzen zu Ereignissen die so nie passieren werden, die auch anders nie passieren werden und doch Ereignisse die ohne Zweifel ihre Schatten voraus werfen. Ein Mädchen, dass mir nicht aus dem Kopf geht. Warum ich, du, wir und warum jetzt?

Ein Blick huscht  über die Uhr des MacBook, dass eben so fremd wie die Geräusche von der Straße in meinen Ohren liegen vor mir im Bett ruht.  Noch vier oder viereinhalb Stunden bis der neue Tag für mich anbricht. Noch drei oder vier Tage, dann bin ich wieder in der Heimat. Einer fernen Welt in der man Nachts noch die Sterne sieht, weil es so wenig Licht gibt.
Trotz dem dort alles so anders ist, wirkt es von hier betrachtet nicht weniger montiert und künstlich als diese Stadt, diese Nacht, dieser wache Traum. Wenn die Realität nur immer so verschwommen wäre wie in dieser Nacht, in der nichts unmöglich scheint, in der ich mich nicht wundern würde, wen die Silhouetten auf dem Bild neben mir zum Leben erwachen würden, in der es mich nicht wundern würde, wenn die Mädchen auf den Magazinen beginnen mit mir zu reden, in der es mich nicht wundern würde, wenn mich die Musik in einen Traum befördert der sich Realität nennt.

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Art-Flash #1

"Tes One"
Die ganze Woche sehe ich neue interessante und vor allem inspirierende Bilder, Artworks und Fotos von Skulpturen, Mode oder Menschen. Oft wandern die Bilder in Ordner und warten dann darauf mich irgendwann mal wieder zu inspirieren, wenn ich das nicht schon beim erstmaligen Anschauen getan haben. Ich finde es ist an der Zeit das mit euch zu teilen. Und deswegen ist das hier der erste Art-Flash!

Titelbild ist übrigens von Leon „Tes One“ Bedore [via Woostercollective]

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Nerdgasm!

Als eingefleischter Nerd hab ich ja schon alles gesehn. Paris Hilton nackt, echte Aliens, und den Imperial March gespielt in allen Variationen. Von Festplatten, Disketten und furzenden Händen. Aber das hier ist einfach der Nerdgasm unter allem. Ein Tesla-Transformator blitzt den Imerial March in den Äther. Ein verdammt riesiges Blitzdings! Yeah!

Ultrarealistisch

Ultramilk
Vor vielen Künstlern habe ich Respekt, aber vor manchen so viel, dass ich augenreibend da stehe und nicht fassen kann wie man so etwas nur malen kann. Das geht mir einfach nicht in den Kopf, wie dieser irrsinnige Detailgrad zu erreichen ist und das obwohl ich die Technik kenne. Die Künstler die ich meine malen ultrarealistisch.

Einen dieser Maler habe ich jetzt auf stylespion entdeckt. Diego Gravinese heißt er und sein Flickr-Stream wird euch die Kinnlade runter klappen lassen, versprochen!

Machinae Supremacy

Machinae Supremacy

Das folgende brennt mir schon länger in den Fingern. Es wird Zeit hier meine Lieblingsband vorzustellen: Machinae Supremacy

Vor, nun schon, 8 Jahren bin ich auf die Jungs aus Luleå in Schweden in einem mittelgroßen Forum gestoßen. Das war in einer Zeit in der noch niemand was von „Creative Commons“ oder dem Retro-80’s-Revival des letzten Jahres geahnt hatte. Und gerade damals schienen diese Verrückten anders als alle anderen Musiker. Ich konnte kaum glauben, dass sie eine Wagenladung Lieder, alles was sie damals hatten, kostenlos zum Download bereitstellten.

Und was waren das für Lieder! So etwas hatte und habe ich bis heute nicht gehört. Ein schneller und abgedrehter Mix aus feinstem Metal und Chiptune, gemacht mit dem wohl besten Soundchip der 8bit-Ära, den SID! Und als ob das nicht schon alles unglaublich genug war, coverten Machinae Supremacy auch noch zahlreiche C64-Klassiker wie BubbleBobble.
Die Hand voll Schweden sind handfeste Nerds die auch gern mal zu Soundschnipseln aus Futurama greifen, ihre Erfahrungen einem Manifest von Balade vertonen oder der wohl dem geekingsten Mädel Englands ein Lied widmen.

Über die Jahre haben sich drei Alben, eins besser als das andere, ein kompletter Soundtrack zu einem abgefahrenen Horizontalscroll-Shooter und 34 andere Lieder die sich legal herunterladen lassen, angesammelt. Eine Nischenband die definitiv nicht jedermanns Geschmack ist aber sich immer treu geblieben ist. Denn selbst die CD-Cover sind macht der Sänger selbst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem Robert & Co das erste mal nach Deutschland kommen. Dann stehe ich in der ersten Reihe und bange mir mein verpixeltes Hirn aus dem Schädel!

Und weil es alles so schön herrlich frei zum downloaden gibt, bekommt ihr jetzt die volle Portion, 10 8bit-retro-mäßig geile Lieder zum Luftgitarre spielen und zum kräftigen mitmoshen. Hell yeah, support your local terrorists!

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Kat von D – High Voltage Tattoo

Kat von D
Kat von D, die wunderschöne Göttin aller Nadeln, lässt mal wieder von Sich hören. Sie hat, sowas wie eine Autobiographie herrausgebracht, die den selben Namen trägt wie ihr Tattoo-Studio in LA: „High Voltage Tattoo“. Ob das mit 26 so sinnvoll ist, möchte ich zwar bezweifeln, allerdings  hat die Schöne aber auch schon wahnsinnig viel erlebt.

Das Buch kostet ungefähr 30$, auf HarperCollins. Ihr könnt auch schon mal einen kleinen Blick hinein werfen, wenn ihr wollt.

[via athadi.at]