Nerdgasm!

Als eingefleischter Nerd hab ich ja schon alles gesehn. Paris Hilton nackt, echte Aliens, und den Imperial March gespielt in allen Variationen. Von Festplatten, Disketten und furzenden Händen. Aber das hier ist einfach der Nerdgasm unter allem. Ein Tesla-Transformator blitzt den Imerial March in den Äther. Ein verdammt riesiges Blitzdings! Yeah!

Rapid-Prototyping Vers. 0.1c

Prototype1
Vor kurzem bin ich über den Begriff „rapid-prototyping“ gestoßen. Neugierig wie ich bin habe ich einen Haufen Informationen gesammelt und musste feststellen, dass die ganze Sache sehr interessant ist. Denn es geht darum selbst Dinge zu machen die man braucht, denkt zu brauchen oder Dinge die einfach nur richtig lustige Sachen können. Kleine Roboter zum Beispiel oder Stühle oder …
Die Liste würde sich wohl bis ins unendliche fortsetzen lassen. Im Endeffekt führt es aber dazu, dass die Diktatur des Konsums weiter bröckelt und das ist eine gute Sache.

Die Idee ist mir eigentlich nicht neu. Mein Bett habe ich selbst gebaut (Es hat Rollen, liegt 5cm über dem Boden und sieht aus als würde es auf Licht schweben), ich werkle an Steampunk-Kopfhörern, habe Lampen gebaut und bastle gern. Wieso sollte ich also nicht mal was lasern lassen? Oder mir ein Schloss aus Acrylglas bauen? Genau, es gibt keinen triftigen Grund dagegen! Also rann an den Speck. Die Reißverschluss-Hose ist ja eh schon in Planung, warum sollte ich mir denn bitte schön nicht noch neongelbe Shutterglases wie im Titelbild für einen Bruchteil des Preises lasern lassen?

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Machinae Supremacy

Machinae Supremacy

Das folgende brennt mir schon länger in den Fingern. Es wird Zeit hier meine Lieblingsband vorzustellen: Machinae Supremacy

Vor, nun schon, 8 Jahren bin ich auf die Jungs aus Luleå in Schweden in einem mittelgroßen Forum gestoßen. Das war in einer Zeit in der noch niemand was von „Creative Commons“ oder dem Retro-80’s-Revival des letzten Jahres geahnt hatte. Und gerade damals schienen diese Verrückten anders als alle anderen Musiker. Ich konnte kaum glauben, dass sie eine Wagenladung Lieder, alles was sie damals hatten, kostenlos zum Download bereitstellten.

Und was waren das für Lieder! So etwas hatte und habe ich bis heute nicht gehört. Ein schneller und abgedrehter Mix aus feinstem Metal und Chiptune, gemacht mit dem wohl besten Soundchip der 8bit-Ära, den SID! Und als ob das nicht schon alles unglaublich genug war, coverten Machinae Supremacy auch noch zahlreiche C64-Klassiker wie BubbleBobble.
Die Hand voll Schweden sind handfeste Nerds die auch gern mal zu Soundschnipseln aus Futurama greifen, ihre Erfahrungen einem Manifest von Balade vertonen oder der wohl dem geekingsten Mädel Englands ein Lied widmen.

Über die Jahre haben sich drei Alben, eins besser als das andere, ein kompletter Soundtrack zu einem abgefahrenen Horizontalscroll-Shooter und 34 andere Lieder die sich legal herunterladen lassen, angesammelt. Eine Nischenband die definitiv nicht jedermanns Geschmack ist aber sich immer treu geblieben ist. Denn selbst die CD-Cover sind macht der Sänger selbst.

Ich freue mich auf den Tag, an dem Robert & Co das erste mal nach Deutschland kommen. Dann stehe ich in der ersten Reihe und bange mir mein verpixeltes Hirn aus dem Schädel!

Und weil es alles so schön herrlich frei zum downloaden gibt, bekommt ihr jetzt die volle Portion, 10 8bit-retro-mäßig geile Lieder zum Luftgitarre spielen und zum kräftigen mitmoshen. Hell yeah, support your local terrorists!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Show-Your-Fuckin’-Awesome-Desktop

Desktop Quartal1 2009
Ich folge einfach mal der Aufforderung von Marcel und zeig meinen Desktop. Das Wallpaper ist selbst gemacht. Meinen Dock finde ich zu voll und die 8 Icons auf den Desktop sind eigentlich auch zu viel, auch wenn meistens eh mehr drauf sind, weil ich den Desktop gern mal als kleine „Müllhalde“ benutze.

Im übrigen ändert sich das Motiv alle 1-2 Monate, wobei ich helle Farben auf dunklem Grund bevorzuge.

Gesichtsschnitzel

Gesichtssteak
Naja, nicht ganz Schnitzel, es ist ein Steak, aber das ist ja egal, Hauptsache lecker.
Mit der Gesichtserkennung des neuen iLife ’09 kann man jedenfalls eine Menge Spaß haben, denn nicht immer erkennt es wirklich Gesichter. Bei mir zum Beispiel auch Steaks, Brüste (ab einer bestimmten Größe), Katzen und Bäume. – Tag your Environment, eh?

Allerdings bin ich echt positiv überrascht von der Leistung des Programms. Es erkennt verschwommene Gesichter, Gesichter im Dunkeln, Profile und sogar Leute die Grimassen schneiden.
Probleme bekommt es scheinbar noch bei Überbelichtung und großen Menschenmassen. Allgemein merkt man, das nur am Erkennungsfeature an sich gearbeitet wurde. Die Usability  könnte durch QuickTagging, AdressBook-Integration und markieren mehrerer gefundener Gesichter durchaus verbessert werden.
Die Lernkurve des Algorithmus ist mir persönlich noch etwas zu flach, da er manche Gesichter auch nach über 70 Bildern immer noch nicht zuordnen kann.

Alles in allem aber ein tolles Feature. – Stellt sich jetzt nur die Frage wo ich billig eine Geotagging-Kamera herbekomme.

███████ Zensiert!

Flickr-Girl
Da finde ich auf We♥it eine wunderbare Schönheit und möchte sie größer sehen und auf was stoße ich? Ein bemalter schlafender Besoffener wäre ja noch ganz witzig gewesen, aber stattdessen bin ich einem handfesten Skandal auf der Fährte! Denn Flickr zensiert in Deutschland massiv Inhalte. Überrascht hätte mich das nicht wenn ich im Korea oder Hong-Kong oder sonst irgendwo sitzen würde, wo ebenfalls zensiert wird. Aber was soll das bitte hier in Deutschland?

Nach kurzer Recherche  stellt sich sogar raus, dass diese ganze Angelegenheit schon seit Frühjahr 2007 läuft! Was will Flickr damit bezwecken? Gehören wir nun auch zur Achse des Bösen? – Ok aus Deutschland haben wir lange Zeit nicht gerade gute Sachen exportiert (Tokio Hotel, etc…) aber ist das gleich ein Grund uns Flickr-Inhalte vorzuenthalten? Mir schwant ja im Hinterkopf, dass man verhindern möchte, dass man in Deutschland Bilder mit Hakenkreuzen und rechtsradikalen Inhalten betrachten kann. Aber da würde ein lokaler Filter viel mehr Sinn machen, als uns solche Schönheiten wie oben vorzuenthalten. (Vor allem weil an den Bild oben eigentlich auch keinerlei „anzügliche“ Stellen sichtbar sind). Ich hab jetzt jedenfalls noch einen kanadischen Flickr-Account. – So viel zu Freiheit. Na danke!

(Wenn ihr einen Flickr-Account mit einer nicht-deutschen ID habt könnt ihr ja mal Oceanwavesurf‚s Stream durschauen. Der macht sehr schöne Bilder von hübschen Mädels. Mit deutschem Account sehr ihr nur etwas mehr als 80 der über 200 Bilder.)

Mein (fast) Traumhaus

Ein paar Leute wissen ja, dass ich gern ein modernes Haus, das zur Hälfte über einer Klippe hängt hätte. Mit viel Glas, viel Black-Glossy, freiem Blick auf das Meer und ‚nem Haufen toller Sachen drin.

Das PLANDA Architektenteam aus Paris und New York hat jetzt fast genau so ein Haus, wie ich es gerne hätte, konstruiert. Die Form wäre zwar nichts für mich, ist aber trotzdem richtig cool, weil das ganze Haus nach dem Albumcover von „†“ von Justice nachempfunden ist. 
Das Schmuckstück von Haus steht auf Santa Catalina Island in Kalifornien. „Justice a Cross the Coastline“ – Tolle Band, tolles Album, tolles Haus. – Ich wills haben!

Der blaue Knochen aus der Zukunft

Im Frühjahr des Jahres 2001 war die Welt noch in Ordnung. Die Welt stolperte ins neue Jahrtausend und ich in die Welt der mobilen Kommunikation.

Zum 14 Geburtstag sollte es ein Handy sein. Ist ja klar, weil eh schon eine Menge Leute die man kannte eins hatten und man überhaupt als kleiner Geek sowieso nicht die Finger von Geräten lassen kann die leuchten, Töne von sich geben und durch die Gegend vibrieren.
Ich kannte Handys ja sowieso schon von meinen Eltern, die schon eins hatten, als man Antennen noch zum ausklappen waren und die Teile eher an Backsteine erinnerten als an ein Telefon. Richtig geile Technik eben mit der man wie magisch andere Leute erreichen kann.
Die Auswahl war, nun ja zugegebener Maßen relativ schwer. Ich wollte ja nicht irgend ein Handy, ich wollte DAS Handy. Da vielen schon mal ne Menge an Modellen durch meine Anforderungen hindurch. Man ist ja auch nicht so ein Mitläufer der 3310-Leute. Denn dieses Teil sah man damals™ an jeder Ecke und es hing mir zum Hals raus. Der blaue Knochen aus der Zukunft weiterlesen