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Um mal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern möchte ich euch etwas davon erzählen wie es hier weitergeht und überhaupt, was ich so das nächste Jahr über mache:
Eigentlich hatte ich geplant für die Dinge die ich so schreibe einen eigenen Blog einzurichten, getrennt vom privaten. Allerdings hätte ich dann 3 Blogprojekte von denen mindestens eins zu kurz kommen würde. Außerdem ist es ja nicht so, als wäre das was ich schreibe nicht irgendwie ein Teil von mir.
Ich werde vielleicht das Layout etwas anpassen um dem Leser hier besser begreiflich zu machen, dass literarische Beiträge eine Zäsur zu den persönlichen darstellen (oder andersrum), aber da werde ich erst einmal beobachten wie es läuft. Zu lesen gibt’s alles was mir so aus der Feder läuft oder in en Tasten klackert. Szenen, Gedichte, Prosa usw., lasst euch überraschen. Für Fragen wegen der Interpretation stehe ich dann gerne bereit oder werde manchmal sogar selbst eine kurze Erklärung dazu schreiben.
Alles in allem also mehr Inhalt für hier.
Update: Hab mal einen ersten Vorgeschmack online gestellt. Sicherlich keine leichte Kost, aber ein Vorgeschmack.
Mit dem Schirmprojekt-Dings geht es auch eher schleppend voran. Das Layout und alles technische ist zwar fertig, allerdings komplizierte sich die Sache mit den zusätzlichen Autoren. Denn die sind mittlerweile in viele verschiedene Himmelsrichtungen zerstreut. Nicht das so etwas schlecht fürs Projekt wäre, aber schlecht für die Kommunikation, da Australien nun eben mal eine ganz andere Zeitzone hat, zB.
Ich will nicht sagen es liegt auf Eis, denn dazu tut sich zu viel. Schnell voran geht es wie gesagt aber auch nicht.
Als letztes noch ein Ausblick darauf woran ich 2010 mit Webtechnologien arbeiten möchte. Vor kurzen faszinierte mich das Konzeptvideo zum Mag+. Eine Art eReader gedacht für Magazine. Das Layout und die Bedienung haben mich irgendwie fasziniert und ich wünschte es würde so etwas auch für Blogs geben. Da es das nicht gibt muss es wohl gemacht werden. Ich hoffe ich habe damit Erfolg, jedenfalls wird es mich länger auf Trab halten.
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Gestern wurde nach schier unendlich langem Warten, wieder ein bisschen Material zu Guild Wars 2 veröffentlicht.
Arena.net hat dem ersten Trailer zur geplanten Fortsetzung es sehr erfolgreichen MMORPG „Guild Wars“ (In den Nutzerzahlen direkt hinter WoW) veröffentlicht.
Zu sehen sind neben zahlreichen Concept-Arts auch Ingame-Grafik. Neben dem rein Optischen bietet das Video auch zahlreiche neue Informationen und Ansätze für Spekulationen. Aufgrund der enormen Bilderflut halte ich es für gut, das Ganze einmal auseinander zu nehmen:
Eine Frauenstimme fasst zu Beginn des Trailers die Ereignisse der letzten Jahrhunderte zusammen. Vorerst nichts nichts neues, denn es ist bekannt, dass mit dem Erwachen vom Primordus, am Ende des Story-Bogens von Guild Wars, sich die Drachen aus ihrem langen Schlaf erheben. Doch schon das erste dieser Wesen ist ein Unbekannter: Zhaitan, der Drache, der unter Orr lag.
Interessant an ihm ist zu erst eimal der Name, denn wie es scheint hat Arena.net ein Faible für mythologisch angehauchte Namen. Von „Abaddon“ und „Asura“ nun zu Zhaitan, was „Satan“ zum verwechseln ähnlich klingt. Immerhin ist der Drache seit jeher eine Allegorie für den Teufel.
Der Drache unter Orr klärt auch einige Dinge die bisher nur angedeutet wurden. Da auch in der zentralen Transferkammer der Asura die Konzentration an Energie und Magie sehr hoch war und das an Primordus lag, der unmittelbar in der Nähe schlief, ist es nur logisch, dass sich die enorme Konzentration an Energie beim Aufruf der Beschwörung aus den verlorenen Schriftrollen nicht nur aus den Rollen selbst kam, sondern auch von Zhaitan. Weiterlesen »
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Ich beobachte schon seit einiger Zeit diverse thumbl-logs und soups. Irgendwie fand ich die Idee im Web gefundenes für sich selbst und andere so aufzubereiten recht gut. Nur irgendwie war da etwas was in mir Wiederstand hervorgerufen hat.
Es wäre wieder ein neuer Service bei dem ich mich anmelde. So würde meine Suppe oder mein Log wieder als etwas einzelnes da stehen. Separat von meinem Blog, von meinen Profilen und sonst keinerlei Hinweis auf mehr geben. – Sicher ich könnte alles verlinken und gut. Aber in diesem Fall wäre das anders.
Ich finde so eine Sammlung sollte nicht für sich stehen. Es sollte eine direkte Verbindung geben zum Sammler. Etwas um hinter die Fassade sehen zu können.
Also habe ich mir etwas Gedanken darüber gemacht wie ich mir eine “Suppe” zusammen rühren könnte und das in meiner Küche, mit meinen Töpfen und meinen Regeln.
Ich brauche keine Community außen herum, aber ich brauche etwas schnelles und unkompliziertes, was sich möglichst ohne großen Aufwand betreiben, warten und einrichten lässt.
Irgendwie sind es ja alles Blogs, nur eben mit sehr kurzen Inhalten. Wieso also nicht alles auf meinem Blog sammeln? – Natürlich nicht in meinem normalen Strom von Beiträgen, sondern etwas abseits, aber immer noch bei mir, mit voller Kontrolle.
Ab jetzt gibt’s hier unter “Lost & Found” meine eigene kleine Suppe. Mit allem was mit täglich so vor die Augen kommt. So einfach ist das. Lasst es euch schmecken!
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Was wäre wenn Google plötzlich nicht mehr da wäre? Das ganze Unternehmen weg. Einfach so, von hier auf jetzt.
Eine Frage die sich mir diese Woche kurz gestellt hat und deren erste Antwort so banal wie auch naiv ist: Eine Suchmaschine und ein paar Services weniger im Netz. Nicht sonderlich schlimm. Oder? Doch eigentlich ist Google ja viel mehr als eine kleine weiße Seite mit Suchfeld und buntem Logo.
Also, was wäre nun wenn Google plötzlich aufhören würde zu existieren?
Als erstes würde natürlich auffallen, dass die Suchmaschine nicht mehr da wäre. Für viele wäre das schon der Supergau, denn immerhin gehört da nicht nur die Website-Suche dazu sondern auch Blog-, Bilder- und News-Suche. Aber ich denke jeder von uns erinnert sich noch an Ask, Yahoo, Microsoft Live, Fireball und viele andere. Außerdem würde große News-Portale wie Spiegel-Online schnell einen Artikel veröffentlichen in dem Alternativen genannt werden. Das könnte immerhin deren große Stunde werden.
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Der Countdown läuft. Am 05. März habe ich meine letzte Prüfung. Noch etwa zwei Wochen also bis wir es Dresden so was von rocken lassen, dass Katys, Metronom und das U-Boot nie wieder die selben Clubs sein werden. Ich brenne jetzt schon seit Anfang der Prüfungszeit darauf wieder mal eine verrückte Nacht durchzufeiern, abzustürzen und am nächsten Morgen aufzuwachen und nicht zu wissen wo man ist. In einem anderen Bett? In meinem Bett? Wo ist der Kaffee? Ein furioser Auftakt der vorlesungsfreien Zeit in der ich endlich das machen kann was sich die letzten Monate angesammelt hat. Eine Zeit in der es kein prokarstinieren gibt, weil alles was man tun möchte auch Spaß macht.
Ich schreibe diesen Eintrag als eine kleine Erinnerungsstütze weil ich mich nicht auf verschwindende ToDo-Lists und Erinnerungsfetzen verlassen möchte und es auch sicher interessant für euch da draußen ist, was ich so alles anstelle, wenn ich kann. Außerdem ist heute einer der Tage an denen ich so richtig gut drauf bin und ich mehr als eine Welt umarmen könnte, nicht nur weil das Frühstück so lecker war, Jeriko mich empfohlen hat (Was für mich und meinen Blog der gerade mal zwei Monate alt ist eine gigantische Ehre ist) und ich deswegen heute Morgen drei mal quer durch die WG getanzt bin sondern auch weil mir einfach nach feiern ist. Gründe dafür gibt es ja immer: Leckeres Frühstück, gute Musik, der Start des Blogs meines Mittbewohners…
Naja zurück zu den Projekten um die es hier eigentlich gehen soll:
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Als eingefleischter Nerd hab ich ja schon alles gesehn. Paris Hilton nackt, echte Aliens, und den Imperial March gespielt in allen Variationen. Von Festplatten, Disketten und furzenden Händen. Aber das hier ist einfach der Nerdgasm unter allem. Ein Tesla-Transformator blitzt den Imerial March in den Äther. Ein verdammt riesiges Blitzdings! Yeah!
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Vor kurzem bin ich über den Begriff “rapid-prototyping” gestoßen. Neugierig wie ich bin habe ich einen Haufen Informationen gesammelt und musste feststellen, dass die ganze Sache sehr interessant ist. Denn es geht darum selbst Dinge zu machen die man braucht, denkt zu brauchen oder Dinge die einfach nur richtig lustige Sachen können. Kleine Roboter zum Beispiel oder Stühle oder …
Die Liste würde sich wohl bis ins unendliche fortsetzen lassen. Im Endeffekt führt es aber dazu, dass die Diktatur des Konsums weiter bröckelt und das ist eine gute Sache.
Die Idee ist mir eigentlich nicht neu. Mein Bett habe ich selbst gebaut (Es hat Rollen, liegt 5cm über dem Boden und sieht aus als würde es auf Licht schweben), ich werkle an Steampunk-Kopfhörern, habe Lampen gebaut und bastle gern. Wieso sollte ich also nicht mal was lasern lassen? Oder mir ein Schloss aus Acrylglas bauen? Genau, es gibt keinen triftigen Grund dagegen! Also rann an den Speck. Die Reißverschluss-Hose ist ja eh schon in Planung, warum sollte ich mir denn bitte schön nicht noch neongelbe Shutterglases wie im Titelbild für einen Bruchteil des Preises lasern lassen?
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Das folgende brennt mir schon länger in den Fingern. Es wird Zeit hier meine Lieblingsband vorzustellen: Machinae Supremacy
Vor, nun schon, 8 Jahren bin ich auf die Jungs aus Luleå in Schweden in einem mittelgroßen Forum gestoßen. Das war in einer Zeit in der noch niemand was von “Creative Commons” oder dem Retro-80′s-Revival des letzten Jahres geahnt hatte. Und gerade damals schienen diese Verrückten anders als alle anderen Musiker. Ich konnte kaum glauben, dass sie eine Wagenladung Lieder, alles was sie damals hatten, kostenlos zum Download bereitstellten.
Und was waren das für Lieder! So etwas hatte und habe ich bis heute nicht gehört. Ein schneller und abgedrehter Mix aus feinstem Metal und Chiptune, gemacht mit dem wohl besten Soundchip der 8bit-Ära, den SID! Und als ob das nicht schon alles unglaublich genug war, coverten Machinae Supremacy auch noch zahlreiche C64-Klassiker wie BubbleBobble.
Die Hand voll Schweden sind handfeste Nerds die auch gern mal zu Soundschnipseln aus Futurama greifen, ihre Erfahrungen einem Manifest von Balade vertonen oder der wohl dem geekingsten Mädel Englands ein Lied widmen.
Über die Jahre haben sich drei Alben, eins besser als das andere, ein kompletter Soundtrack zu einem abgefahrenen Horizontalscroll-Shooter und 34 andere Lieder die sich legal herunterladen lassen, angesammelt. Eine Nischenband die definitiv nicht jedermanns Geschmack ist aber sich immer treu geblieben ist. Denn selbst die CD-Cover sind macht der Sänger selbst.
Ich freue mich auf den Tag, an dem Robert & Co das erste mal nach Deutschland kommen. Dann stehe ich in der ersten Reihe und bange mir mein verpixeltes Hirn aus dem Schädel!
Und weil es alles so schön herrlich frei zum downloaden gibt, bekommt ihr jetzt die volle Portion, 10 8bit-retro-mäßig geile Lieder zum Luftgitarre spielen und zum kräftigen mitmoshen. Hell yeah, support your local terrorists!
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
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