Eine Neue, Alte Welt

Gestern wurde nach schier unendlich langem Warten, wieder ein bisschen Material zu Guild Wars 2 veröffentlicht.
Arena.net hat dem ersten Trailer zur geplanten Fortsetzung es sehr erfolgreichen MMORPG „Guild Wars“ (In den Nutzerzahlen direkt hinter WoW) veröffentlicht.
Zu sehen sind neben zahlreichen Concept-Arts auch Ingame-Grafik. Neben dem rein Optischen bietet das Video auch zahlreiche neue Informationen und Ansätze für Spekulationen. Aufgrund der enormen Bilderflut halte ich es für gut, das Ganze einmal auseinander zu nehmen:

Eine Frauenstimme fasst zu Beginn des Trailers die Ereignisse der letzten Jahrhunderte zusammen. Vorerst nichts nichts neues, denn es ist bekannt, dass mit dem Erwachen vom Primordus, am Ende des Story-Bogens von Guild Wars, sich die Drachen aus ihrem langen Schlaf erheben. Doch schon das erste dieser Wesen ist ein Unbekannter: Zhaitan, der Drache, der unter Orr lag.
Interessant an ihm ist zu erst eimal der Name, denn wie es scheint hat Arena.net ein Faible für mythologisch angehauchte Namen. Von „Abaddon“ und „Asura“ nun zu Zhaitan, was „Satan“ zum verwechseln ähnlich klingt. Immerhin ist der Drache seit jeher eine Allegorie für den Teufel.
Der Drache unter Orr klärt auch einige Dinge die bisher nur angedeutet wurden. Da auch in der zentralen Transferkammer der Asura die Konzentration an Energie und Magie sehr hoch war und das an Primordus lag, der unmittelbar in der Nähe schlief, ist es nur logisch, dass sich die enorme Konzentration an Energie beim Aufruf der Beschwörung aus den verlorenen Schriftrollen nicht nur aus den Rollen selbst kam, sondern auch von Zhaitan. Eine Neue, Alte Welt weiterlesen

Nachtgedanken

Es ist eine dieser lauen Frühlingsnächte. Das Fenster steht offen, doch die Wärme des Tages möchte einfach nicht weichen. Vor einer Stunde habe ich noch geschlafen. Einen unruhigen Schlaf ohne Träume, ohne Gesicht, ohne Erholung.
Ich weiß nicht ob mein Kopf schmerzt oder nicht, nur ein dumpfer Druck und müde Augen, die sich nicht schließen möchten. Die Schmerztablette die vor 1h der Nacht ein ruhiges Ende geben sollte will ihre erlösende Wirkung nicht entfalten und so streift mein Blick durch das Zimmer, während mir mein iPod leise beruhigende Töne ins Ohr flüstert. Beschwörend, im Hintergrund, so dass ich noch alles hören kann: Die ersten Vögel, die befahrene Straße, den Güterbahnhof. Und irgendwie wirkt alles so unecht. Das warme Licht der kleinen Lampe, das Wasser, dass meinen Durst stillen soll und die kühle der Satindecke. Ich folge der Wärme meines Körpers und sehe die Schatten an der Decke einen bizarren Tanz vollführen.

Genau wie meine Blicke, die durch den Raum wandern und die Zukunft sehen, eine Zukunft in der alles anders aussieht und doch gleich ist, wandern meine Gedanken, geleitet von Irrlichtern auf Pfaden die Vergangenheit, Gegenwart und die nähere Zukunft verschmelzen. Verschmelzen zu Ereignissen die so nie passieren werden, die auch anders nie passieren werden und doch Ereignisse die ohne Zweifel ihre Schatten voraus werfen. Ein Mädchen, dass mir nicht aus dem Kopf geht. Warum ich, du, wir und warum jetzt?

Ein Blick huscht  über die Uhr des MacBook, dass eben so fremd wie die Geräusche von der Straße in meinen Ohren liegen vor mir im Bett ruht.  Noch vier oder viereinhalb Stunden bis der neue Tag für mich anbricht. Noch drei oder vier Tage, dann bin ich wieder in der Heimat. Einer fernen Welt in der man Nachts noch die Sterne sieht, weil es so wenig Licht gibt.
Trotz dem dort alles so anders ist, wirkt es von hier betrachtet nicht weniger montiert und künstlich als diese Stadt, diese Nacht, dieser wache Traum. Wenn die Realität nur immer so verschwommen wäre wie in dieser Nacht, in der nichts unmöglich scheint, in der ich mich nicht wundern würde, wen die Silhouetten auf dem Bild neben mir zum Leben erwachen würden, in der es mich nicht wundern würde, wenn die Mädchen auf den Magazinen beginnen mit mir zu reden, in der es mich nicht wundern würde, wenn mich die Musik in einen Traum befördert der sich Realität nennt.

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Nachtschichten 1

Manche meiner Angewohnheiten hasse ich wie die Pest, weil sie mich immer und immer wieder tierisch nerven. Zum Beispiel schiebe ich immer alles bis zur letzten Minute auf, bis zum letzten Moment. So wie letzte Nacht.

Es ist ja nicht so als hätte ich jetzt drei Wochen Zeit gehabt um die 2 Seiten meines Projektes fertig zu machen, in denen nicht mal Uni war, noch ich wirklich etwas anderes außer feiern und schlafen zu tun hatte…
Doch es war so.
Aber als ob der Tag vor der Kontrolle nicht schon spät genug ist, hab ich erst in der Nacht angefangen. Ok, ich mag es in der Nacht zu arbeiten, da ist’s ruhig und ich kann mir meine Gedanken machen.

Aber wieso immer auf den letzen Drücker?  Irgendwie muss ich das ändern…