Ich kleiner unverbesserlicher Optimist…

Barack Obama

Puh, geschafft. Kurz nach elf hatte ich sechs einhalb Stunden Obama-Berichterstattung auf MSNBC hinter mir. Vom Abholen der Bushs über die Rede und die Parade bis zum Weißen Haus – die ganze Show. Mit 3D-Panorama (Das werd ich auch mal für mein Zimmer machen) und Livegetwitter
Auch wenn ich mich gerade ein bisschen durchamerikanisiert fühle und, dank des unheimlich lange dauernden Essens zwischendurch, ein bisschen müder bin als normal um diese Uhrzeit. 

Irgendwie war das in dem Ausmaß nicht geplant, ich dachte ja das geht maximal zwei Stunden oder so. Aber Tim und ich, wir hatten unseren Spaß. Man mag ja von Barack Obama halten was man will und es wird sich sicherlich herausstellen wie gut er wirklich ist, aber der Mann hat das Herz am rechten Fleck und tritt dort wo andere aus Angst bremsen direkt aufs Gas.
Ich denke beim Schwur wurde deutlich, dass er auch nur ein Mensch ist und deutlich die Last spürt die jetzt auf ihm liegt, denn der Verhaspler am Anfang hat das alles offenbart.

Und ich finds gut das alle Welt das verfolgt. Nicht wegen Amerika, und nicht unbedingt wegen dem was Obama tun wird oder was er versprochen hat. Aber dafür für was er steht und was uns ein solches Ereignis zeigt:

Es zeigt auch wie friedlich wir alle, quer über den Globus verteilt, uns für andere freuen können. Ja, in einer kalten Welt in der scheinbar alle in der Kriege, Angst und Geld regieren gibt es so etwas noch. Das lässt doch hoffen!
Es zeigt wie gleich wir doch alle sind. Ich weis, meine nächste Aussage klingt mehr als utopisch und wird sicher noch Jahrzehnte, wenn nicht ein bis vielleicht mehrere Jahrhunderte dauern, aber irgendwann ist ‚s soweit:  Vielleicht sind eines Tages die Grenzen aufgehoben und der Präsident der Vereinten Nationen der ins Amt eingeführt wird wird so bejubelt. Nicht weil er etwas ist, sondern weil er für etwas steht, das die Ziele, Wünsche und Hoffnungen von Millionen Menschen überall auf der Erde vertritt.

Verdammt Yeah, ich bin ein utopischer Optimist! Alles Gute Barack, pack den Karren an!

Ehlende Scheißkälte!

Dresden ein Wintermärchen

Ja, Mann es ist scheiß kalt hier! Nicht nur hier, sondern überall wo man hinkommt. In Dresden liegen ca. 20cm Schnee und da wo ich herkomme waren es sogar siebzig. Dienstag nachmittag wäre ich fast erfrohren auf dem Weg nach Hause, trotz dem ich schon dicker angezogen war als das arktische Schelf dick ist! Ich würde ja auch über die Glätte meckern, aber da es mich diesen Winter noch nicht hin gelegt hat, ist die noch sehr witzig, da andere Menschen nicht so „standfest“ sind wie ich. Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude. Desshalb bin ich auch sehr froh, dass meine fiese Erkältung vom Jahresanfang nicht lange hielt und ich meinen Mitbewohnern kaum Zeit gab sich über mein unsägliches und tiefes Leiden lustig zu machen. – Ihr wisst ja, wenn Männer krank sind… –

Allerdings hat die Kälte auch etwas Gutes: Viel heißer, leckerer Earl Grey und Spekulatius, dazu ne warme Decke und die Keynote von Apple. Da kann einem nur warm ums Herze werden. Am liebsten würde ich den Rest des Winters auf der Couch mit nem Haufen Büchern und Leckereien verbringen…
Aber da war ja noch was… Lernen! Verdammt in inem Monat sind Klausuren. Die Kälte arbeitet wohl gegen mich. Genau wie viele andere kleine Dinge die mich vom lernen abhalten.