„Sir, wir haben endgültig die Peilung verloren!“

Das Leben hat es irgendwie voll drauf einen komplett durcheinander zu bringen. Als wäre die Lage nicht schon verzwickt genug, erscheint jetzt jetzt alles aus einem anderen Licht.

Es ist fast so, als ob ich auf einer paradiesischen einsamen Insel gelandet bin. Alles ist schön, die Sonne strahlt und genug zu Essen gibt’s auch. Nach ein paar Monaten hat man sich damit abgefunden wahrscheinlich nicht gerettet zu werden und eingesehen hat, wie öde, gehetzt, kompliziert und ferngesteuert das Leben vorher war. Man will beginnen das Inselleben zu genießen, mit Kokosnüssen, Äffchen, Sonne und Strand. Ein schöner Ort zum Leben.
Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts am Horizont ein Schiff auf, das scheinbar Kurs auf die Insel nimmt. –  Was macht man dann? Auf der Insel bleiben und ein neues, anderes Leben leben, oder gerettet werden und wieder zurück in das alte Leben?

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Was morgen kommt…

Irgendwie steht mein Leben so wie ich es kannte, mochte und hasste auf der Kippe. Nicht mehr lange und es wird sich etwas ändern, oder auch nicht. Mir kommt es so vor als hätte ich zu wenig Einfluss darauf, obwohl ich mir eigentlich auch sicher bin, das genau das Gegenteil viel näher an der Wahrheit liegt.
Ich hatte seit dem ich 15 war nie mehr Angst vor Veränderung, ganz einfach weil es mir in dem Alter wie schuppen von den Augen gefallen ist, dass Veränderung weder etwas schlimmes ist, noch das sie alles schlechter als vorher macht. Die Veränderung war ab einem gewissen Zeitpunkt mein Freund. Ich merkte wie ich mich kontinuierlich veränderte. Das ist bis heute der Fall und ich versuche ständig mich zu verbessern, eben positive Veränderung herbei zu führen. Ich liebe es zu beobachten wie sich um mich herum alles wandelt. In einer Geschwindigkeit… Naja, ihr wisst selbst wie schnelllebig unsere Zeit ist. Und ich mitten drin, in diesem schillernden bunten Schauspiel, das sich „Leben“ nennt.
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Wenn die Party zwei mal klingelt

Wenn der Puls der Zeit am schnellsten fließt, dann werden Tage zu Wochen und Wochen zu Monaten. Es scheint so viel, so schnell zu passieren, dass der Begriff „Zeit“ endlich kein sich ewig ziehender, windender Kaugummi zu sein scheint, sondern das was er eigentlich ist: Die Summe von Momenten. Momenten in denen Freude, Spannung, Euphorie und Angst, Zweifel und Seltsamkeiten so eng zusammenliegen das alles in einem waberndem Licht verschwimmt. Kommt man dann zur Ruhe beginnt man wohl unweigerlich damit die wie ein Kaleidoskop schillernden Erinnerungsstücke, der Woche vor Weihnachten, zu verbinden: Wenn die Party zwei mal klingelt weiterlesen

Montage

Eigentlich sind Montage toll. Eigentlich mag ich Montage und eigentlich wäre alles o.k., wenn nicht Montag wäre.

Der Anfang der Woche könnte so richtig gut werden. All die Pläne für die neue Woche sind geschmiedet und warten darauf angepackt zu werden. Wenn alles so funktioniert wie es sein sollte, dann… dann! Ja, dann!
Aber dann kommt der Montag wirklich. 7:30 Uhr morgens weckt mich mein Wecker mit einem Lied, von dem ich sieben Stunden zuvor noch dachte es würde mir gefallen – das tut es aber nicht, denn es hat mich aufgeweckt. Unwillig überhaupt auszustehen drehe ich mich noch einmal im Bett herum, bis der Wecker eine viertel Stunde später noch ein mal einen anderen Song anstimmt. Der hilft aber noch weniger als der erste; Manchmal hilft er auch gar nicht weil ich vergessen habe ihn einzustellen und ich so unweigerlich verschlafe. So wie heute. Schlimmer noch ist, dass wohl tatsächlich schon Leute munter sind und im Hinterhof arbeiten, oder die Straßenbahn fahren. Und so kommt der Montag mit jedem Sonnenstrahl der durch meine Jalousien bricht näher. Viel zu nahe.

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