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”Net harse en dwarse skryf hullename op mure en glasse” was ungefähr soviel bedeutet wie: “Nur Narren und Idioten schreiben ihre Namen auf Wände und Gläser” können wir langsam vergessen. Denn seit dem Teile von Streetart salonfähig geworden sind sind die Narren längst nicht mehr die Künstler, sondern die irren Sammler, die wie wahnsinnige zu geifern beginnen, wenn sie ein Werk eines Künstlers “konservieren” können.
Einige von euch werden ja sicher davon wissen, dass vor kurzem ein Banksy in Jamaika samt dazugehörigem Mauerstück kurzerhand fein säuberlich abgeflext wurde. Dann stand das gute Stück auf eBay, für irre 150.000 Dollar Sofortkauf. Weggegangen ist es dann für 5000$. Immerhin war keiner so verrückt sich sofort auf das Stück zu stürzen.
Auf jetzt.de steht mittlerweile ein Interview mit dem Typen der es verscherbelt hat und immerhin fette 10% kassiert hat. Bemerkenswert und überraschend sind die Hintergründe die dabei bekannt werden:
Banksy hätte sich respektlos gegenüber lokalen Künstlern verhalten und Star-Alluren an den Tag gelegt. Nachdem dann ein Fotograf Bilder von Banksy veröffentlicht hat um ihm eins auszuwischen, mahnte Banksy den gleich mal ab. Das scheint ja neuerdings auch groß in Mode zu sein. Deswegen hat man dann die Wand abgesägt, um dem Snob von Künstler eins auszuwischen.
So mag ich das. Es wurde endlich mal Zeit, dass die Ikone demystifiziert wird. Die Leute lieben Banksy, aber die Straße sieht auf ihn herrab. Sollen sie doch die Wände abtragen und verscherbeln, dann ist wnigstens wieder neuer Platz für frische Farbe. Und ich denke der letzte Absatz des Interviews fasst das ganze Problem gut zusammen:
Eine Tatsache, die er ja immer noch abstreitet. Glaubst du Street-Art ist dann noch Street-Art, wenn es keine Street-Art im eigentlichen Sinne mehr ist?
Ja. Denn, dann wäre Street-Art auch keine Street-Art mehr, wenn es im Museum hängt. Street-Artists dürfen meiner Meinung nach nicht den Anspruch erheben, dass die Straße eine permanente Galerie ist, in der sie Dauerausstellungen abhalten können. Vor allem nicht Straßen, in denen sie nicht zu Hause sind. Denk mal, das würde öfter passieren, wäre es dann nicht vorbei mit der Street-Art? Die Bahn versucht ja auch seit Jahren Graffitis, teilweise echte Kunst, zu entfernen. Ohne Erfolg. In der Street-Art ist es so, dass die Leute sich immer wieder neu erfinden müssen. Das ist Teil des Spiels. Es gibt Jäger und Gejagte. Diesmal ist der Jäger eben nicht die Polizei, sondern Peter.
In diesem Sinne: “Bomb that shit! Stay rebel.”
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Da finde ich auf We♥it eine wunderbare Schönheit und möchte sie größer sehen und auf was stoße ich? Ein bemalter schlafender Besoffener wäre ja noch ganz witzig gewesen, aber stattdessen bin ich einem handfesten Skandal auf der Fährte! Denn Flickr zensiert in Deutschland massiv Inhalte. Überrascht hätte mich das nicht wenn ich im Korea oder Hong-Kong oder sonst irgendwo sitzen würde, wo ebenfalls zensiert wird. Aber was soll das bitte hier in Deutschland?
Nach kurzer Recherche stellt sich sogar raus, dass diese ganze Angelegenheit schon seit Frühjahr 2007 läuft! Was will Flickr damit bezwecken? Gehören wir nun auch zur Achse des Bösen? – Ok aus Deutschland haben wir lange Zeit nicht gerade gute Sachen exportiert (Tokio Hotel, etc…) aber ist das gleich ein Grund uns Flickr-Inhalte vorzuenthalten? Mir schwant ja im Hinterkopf, dass man verhindern möchte, dass man in Deutschland Bilder mit Hakenkreuzen und rechtsradikalen Inhalten betrachten kann. Aber da würde ein lokaler Filter viel mehr Sinn machen, als uns solche Schönheiten wie oben vorzuenthalten. (Vor allem weil an den Bild oben eigentlich auch keinerlei “anzügliche” Stellen sichtbar sind). Ich hab jetzt jedenfalls noch einen kanadischen Flickr-Account. – So viel zu Freiheit. Na danke!
(Wenn ihr einen Flickr-Account mit einer nicht-deutschen ID habt könnt ihr ja mal Oceanwavesurf‘s Stream durschauen. Der macht sehr schöne Bilder von hübschen Mädels. Mit deutschem Account sehr ihr nur etwas mehr als 80 der über 200 Bilder.)
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“Girls own love!” oder “Party till you puke!”, “I will never listen to your rules!” und “Get ready to die!” sind die Ratschläge man von Andrew W. K. erwarten würde. Kein Wunder, wenn man ihn so auf der Bühne sieht: Action bis zum Ende, Ströme von Schweiß und eine Vorliebe für Blut auf weißen T-Shirts.
Das Partymonster nimmt sich jetzt aber einfach mal so raus beim Anthem-Magazine mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge an die Leser zu verteilen. In wie weit das ganze in seine Self-help und Motovations-Performances passt ist zwar ein wenig fraglich, aber ist das nicht egal? Der Junge ist von Grund auf optimistisch. Und Optimismus ist das was ein Haufen Leute dringend mal gebrauchen könnten.
Mehr Ratschläge von Andrew? Gern:
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Das ist der erste von vielen Einträgen die Thematisch meine Lieblingsmusiker und Lieblingsbands umreißen. Anfangen möchte ich mit einem japanischen Künstler den ich nun schon 4 Jahre kenne.
Miyavi!
Die geile Sau, war jetzt schon seit 6 Jahren solo unterwegs und verfügt über eine unglaubliche stilistische Bandbreite. Verspielte, locker poppige Songs treffen auf aggressive und chaotische Stücke. Seit einem Jahr ist er mit seiner Gruppe Kavki Boiz unterwegs, und hat neben Pop- und Metalklängen auch noch HipHop in sein Repertoire aufgenommen. Definitiv eine der verrücktesten und abgedrehtesten Mischungen die ihr jemals hören werdet. Ich glaube es gibt da draußen keinen der gleichzeitig Gitarre spielen und darauf klopfen kann.
Dazu sind seine Bühnenshows, wie es sich für die Visual-Kei-verrückten Japaner gehört aufwendig und spektakulär inszeniert. Mal abgesehen davon möchte ich jetzt sofort `nen lila Kimono haben!
“Hey there boy, do you wanna rock?
Hey there girl, do you wanna rock?
Then, everyone get together and shake your heads.
Hey there sir, what’s rock you say?
You say, isn’t rock being handsome? (huh, don’t say that? / laugh)
Stop your whining, and shut the fuck up.
Rock is back! ”
Kostproben gefällig? Fuck, yeah!
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Das Leben hat es irgendwie voll drauf einen komplett durcheinander zu bringen. Als wäre die Lage nicht schon verzwickt genug, erscheint jetzt jetzt alles aus einem anderen Licht.
Es ist fast so, als ob ich auf einer paradiesischen einsamen Insel gelandet bin. Alles ist schön, die Sonne strahlt und genug zu Essen gibt’s auch. Nach ein paar Monaten hat man sich damit abgefunden wahrscheinlich nicht gerettet zu werden und eingesehen hat, wie öde, gehetzt, kompliziert und ferngesteuert das Leben vorher war. Man will beginnen das Inselleben zu genießen, mit Kokosnüssen, Äffchen, Sonne und Strand. Ein schöner Ort zum Leben.
Doch plötzlich taucht wie aus dem Nichts am Horizont ein Schiff auf, das scheinbar Kurs auf die Insel nimmt. - Was macht man dann? Auf der Insel bleiben und ein neues, anderes Leben leben, oder gerettet werden und wieder zurück in das alte Leben?
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Irgendwie steht mein Leben so wie ich es kannte, mochte und hasste auf der Kippe. Nicht mehr lange und es wird sich etwas ändern, oder auch nicht. Mir kommt es so vor als hätte ich zu wenig Einfluss darauf, obwohl ich mir eigentlich auch sicher bin, das genau das Gegenteil viel näher an der Wahrheit liegt.
Ich hatte seit dem ich 15 war nie mehr Angst vor Veränderung, ganz einfach weil es mir in dem Alter wie schuppen von den Augen gefallen ist, dass Veränderung weder etwas schlimmes ist, noch das sie alles schlechter als vorher macht. Die Veränderung war ab einem gewissen Zeitpunkt mein Freund. Ich merkte wie ich mich kontinuierlich veränderte. Das ist bis heute der Fall und ich versuche ständig mich zu verbessern, eben positive Veränderung herbei zu führen. Ich liebe es zu beobachten wie sich um mich herum alles wandelt. In einer Geschwindigkeit… Naja, ihr wisst selbst wie schnelllebig unsere Zeit ist. Und ich mitten drin, in diesem schillernden bunten Schauspiel, das sich “Leben” nennt.
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Wenn der Puls der Zeit am schnellsten fließt, dann werden Tage zu Wochen und Wochen zu Monaten. Es scheint so viel, so schnell zu passieren, dass der Begriff “Zeit” endlich kein sich ewig ziehender, windender Kaugummi zu sein scheint, sondern das was er eigentlich ist: Die Summe von Momenten. Momenten in denen Freude, Spannung, Euphorie und Angst, Zweifel und Seltsamkeiten so eng zusammenliegen das alles in einem waberndem Licht verschwimmt. Kommt man dann zur Ruhe beginnt man wohl unweigerlich damit die wie ein Kaleidoskop schillernden Erinnerungsstücke, der Woche vor Weihnachten, zu verbinden: Weiterlesen »
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Eigentlich sind Montage toll. Eigentlich mag ich Montage und eigentlich wäre alles o.k., wenn nicht Montag wäre.
Der Anfang der Woche könnte so richtig gut werden. All die Pläne für die neue Woche sind geschmiedet und warten darauf angepackt zu werden. Wenn alles so funktioniert wie es sein sollte, dann… dann! Ja, dann!
Aber dann kommt der Montag wirklich. 7:30 Uhr morgens weckt mich mein Wecker mit einem Lied, von dem ich sieben Stunden zuvor noch dachte es würde mir gefallen – das tut es aber nicht, denn es hat mich aufgeweckt. Unwillig überhaupt auszustehen drehe ich mich noch einmal im Bett herum, bis der Wecker eine viertel Stunde später noch ein mal einen anderen Song anstimmt. Der hilft aber noch weniger als der erste; Manchmal hilft er auch gar nicht weil ich vergessen habe ihn einzustellen und ich so unweigerlich verschlafe. So wie heute. Schlimmer noch ist, dass wohl tatsächlich schon Leute munter sind und im Hinterhof arbeiten, oder die Straßenbahn fahren. Und so kommt der Montag mit jedem Sonnenstrahl der durch meine Jalousien bricht näher. Viel zu nahe.
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