Ehlende Scheißkälte!

Dresden ein Wintermärchen

Ja, Mann es ist scheiß kalt hier! Nicht nur hier, sondern überall wo man hinkommt. In Dresden liegen ca. 20cm Schnee und da wo ich herkomme waren es sogar siebzig. Dienstag nachmittag wäre ich fast erfrohren auf dem Weg nach Hause, trotz dem ich schon dicker angezogen war als das arktische Schelf dick ist! Ich würde ja auch über die Glätte meckern, aber da es mich diesen Winter noch nicht hin gelegt hat, ist die noch sehr witzig, da andere Menschen nicht so „standfest“ sind wie ich. Ja, Schadenfreude ist die schönste Freude. Desshalb bin ich auch sehr froh, dass meine fiese Erkältung vom Jahresanfang nicht lange hielt und ich meinen Mitbewohnern kaum Zeit gab sich über mein unsägliches und tiefes Leiden lustig zu machen. – Ihr wisst ja, wenn Männer krank sind… –

Allerdings hat die Kälte auch etwas Gutes: Viel heißer, leckerer Earl Grey und Spekulatius, dazu ne warme Decke und die Keynote von Apple. Da kann einem nur warm ums Herze werden. Am liebsten würde ich den Rest des Winters auf der Couch mit nem Haufen Büchern und Leckereien verbringen…
Aber da war ja noch was… Lernen! Verdammt in inem Monat sind Klausuren. Die Kälte arbeitet wohl gegen mich. Genau wie viele andere kleine Dinge die mich vom lernen abhalten.

Nachtschichten 1

Manche meiner Angewohnheiten hasse ich wie die Pest, weil sie mich immer und immer wieder tierisch nerven. Zum Beispiel schiebe ich immer alles bis zur letzten Minute auf, bis zum letzten Moment. So wie letzte Nacht.

Es ist ja nicht so als hätte ich jetzt drei Wochen Zeit gehabt um die 2 Seiten meines Projektes fertig zu machen, in denen nicht mal Uni war, noch ich wirklich etwas anderes außer feiern und schlafen zu tun hatte…
Doch es war so.
Aber als ob der Tag vor der Kontrolle nicht schon spät genug ist, hab ich erst in der Nacht angefangen. Ok, ich mag es in der Nacht zu arbeiten, da ist’s ruhig und ich kann mir meine Gedanken machen.

Aber wieso immer auf den letzen Drücker?  Irgendwie muss ich das ändern…

Harder, Better, Faster, Stronger, Illuminous 2009!

Auch wenn es schon ein paar Tage alt ist, wünsche ich allen erstmal ein Frohes neues Jahr 2009. Auf das es noch bunter, noch ereignisreicher und noch besser wird als das alte Jahr.

Dieses Jahr ist immerhin das erste in dem ich mir wirklich Vorsätze gemacht hab. Ob das wirklich hilft frag ich mich schon seit dem ich das Konzept kenne, aber man kann es ja mal versuchen. Da ich nicht aufhören kann zu rauchen, weil ich dafür erstmal damit anfangen müsste und auch meinen Koffein-Wahn nicht so einfach abgestellt bekomme sind es nur diese paar geworden: Harder, Better, Faster, Stronger, Illuminous 2009! weiterlesen

Wenn die Party zwei mal klingelt

Wenn der Puls der Zeit am schnellsten fließt, dann werden Tage zu Wochen und Wochen zu Monaten. Es scheint so viel, so schnell zu passieren, dass der Begriff „Zeit“ endlich kein sich ewig ziehender, windender Kaugummi zu sein scheint, sondern das was er eigentlich ist: Die Summe von Momenten. Momenten in denen Freude, Spannung, Euphorie und Angst, Zweifel und Seltsamkeiten so eng zusammenliegen das alles in einem waberndem Licht verschwimmt. Kommt man dann zur Ruhe beginnt man wohl unweigerlich damit die wie ein Kaleidoskop schillernden Erinnerungsstücke, der Woche vor Weihnachten, zu verbinden: Wenn die Party zwei mal klingelt weiterlesen

Der blaue Knochen aus der Zukunft

Im Frühjahr des Jahres 2001 war die Welt noch in Ordnung. Die Welt stolperte ins neue Jahrtausend und ich in die Welt der mobilen Kommunikation.

Zum 14 Geburtstag sollte es ein Handy sein. Ist ja klar, weil eh schon eine Menge Leute die man kannte eins hatten und man überhaupt als kleiner Geek sowieso nicht die Finger von Geräten lassen kann die leuchten, Töne von sich geben und durch die Gegend vibrieren.
Ich kannte Handys ja sowieso schon von meinen Eltern, die schon eins hatten, als man Antennen noch zum ausklappen waren und die Teile eher an Backsteine erinnerten als an ein Telefon. Richtig geile Technik eben mit der man wie magisch andere Leute erreichen kann.
Die Auswahl war, nun ja zugegebener Maßen relativ schwer. Ich wollte ja nicht irgend ein Handy, ich wollte DAS Handy. Da vielen schon mal ne Menge an Modellen durch meine Anforderungen hindurch. Man ist ja auch nicht so ein Mitläufer der 3310-Leute. Denn dieses Teil sah man damals™ an jeder Ecke und es hing mir zum Hals raus. Der blaue Knochen aus der Zukunft weiterlesen

Montage

Eigentlich sind Montage toll. Eigentlich mag ich Montage und eigentlich wäre alles o.k., wenn nicht Montag wäre.

Der Anfang der Woche könnte so richtig gut werden. All die Pläne für die neue Woche sind geschmiedet und warten darauf angepackt zu werden. Wenn alles so funktioniert wie es sein sollte, dann… dann! Ja, dann!
Aber dann kommt der Montag wirklich. 7:30 Uhr morgens weckt mich mein Wecker mit einem Lied, von dem ich sieben Stunden zuvor noch dachte es würde mir gefallen – das tut es aber nicht, denn es hat mich aufgeweckt. Unwillig überhaupt auszustehen drehe ich mich noch einmal im Bett herum, bis der Wecker eine viertel Stunde später noch ein mal einen anderen Song anstimmt. Der hilft aber noch weniger als der erste; Manchmal hilft er auch gar nicht weil ich vergessen habe ihn einzustellen und ich so unweigerlich verschlafe. So wie heute. Schlimmer noch ist, dass wohl tatsächlich schon Leute munter sind und im Hinterhof arbeiten, oder die Straßenbahn fahren. Und so kommt der Montag mit jedem Sonnenstrahl der durch meine Jalousien bricht näher. Viel zu nahe.

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