The unusual ones

“That proves you are unusual,’ returned the Scarecrow; ‘and I am convinced that the only people worthy of consideration in this world are the unusual ones. For the common folks are like the leaves of a tree, and live and die unnoticed.”

L. Frank Baum (The Land of Oz)

When I heard the Learn’d Astronomer

When I heard the learn’d astronomer;
When the proofs, the figures, were ranged in columns before me;
When I was shown the charts and the diagrams, to add, divide, and
measure them;
When I, sitting, heard the astronomer, where he lectured with much
applause in the lecture-room,
How soon, unaccountable, I became tired and sick;
Till rising and gliding out, I wander’d off by myself,
In the mystical moist night-air, and from time to time,
Look’d up in perfect silence at the stars.

Walt Whitman

There is a pleasure in the pathless woods…

There is a pleasure in the pathless woods,
There is a rapture on the lonely shore,
There is society where none intrudes,
By the deep Sea, and music in its roar:
I love not Man the less, but Nature more,
From these our interviews, in which I steal
From all I may be, or have been before,
To mingle with the Universe, and feel
What I can ne’er express, yet cannot all conceal.

Roll on, thou deep and dark blue Ocean–roll!
Ten thousand fleets sweep over thee in vain;
Man marks the earth with ruin–his control
Stops with the shore;–upon the watery plain
The wrecks are all thy deed, nor doth remain
A shadow of man’s ravage, save his own,
When for a moment, like a drop of rain,
He sinks into thy depths with bubbling groan,
Without a grave, unknelled, uncoffined, and unknown.

His steps are not upon thy paths,–thy fields
Are not a spoil for him,–thou dost arise
And shake him from thee; the vile strength he wields
For earth’s destruction thou dost all despise,
Spurning him from thy bosom to the skies,
And send’st him, shivering in thy playful spray
And howling, to his gods, where haply lies
His petty hope in some near port or bay,
And dashest him again to earth: —there let him lay

CLXXVIII. – CLXXX., Childe Harold’s Pilgrimage, Lord Byron

Zurück aus der Zukunft

Chaos Communication Camp 2011

Mein erstes Camp liegt nun hinter mir. Es wurde schon viel dazu gesagt, doch Abseits der Dinge die einem zuerst einfallen, wenn man darüber gefragt wird gibt es doch die Kleinen Dinge und Anmerkungen, die man noch machen möchte aber selten dazu kommt. Zwei Stunden im Podcast und noch lange ist nicht alles erzählt.
Deswegen dieser Eintrag, der hoffentlich noch einmal die vielen unerwähnten Wichtigkeiten hervorbringt.

Zuerst die Menschen: Nie zu vor in meinem Leben habe ich so viele wirklich von Grund auf unterschiedliche Menschen auf einem Flecken Erde gesehen. Tausende Menschen die sich in Stil und Denkweise oft wie Tag und Nacht unterscheiden und dennoch ein ganzes Packet Eigenschaften miteinander teilen. Die Neugierde mit Dingen zu experimentieren und mit altbewährten neue Grenzen zu stecken, weit, weit vor den etablierten. Den Drag untereinander das Wissen zu teilen und die Freude gemeinsam Ideen zu tauschen und so von einem neuen Gedanken zum nächsten zu gelangen. Und das alles so friedlich und mit einer Inbrunst die ich selten zuvor erlebt habe. Eine bunte Menge aus dutzenden Ländern, die versucht hinter das offensichtliche zu blicken und die sich nicht nur einer, nein, einer ganzen Batterie Lingua Franca bedient, sei es natürliche Sprachen, Programmiersprachen oder Meme. Es wird gelebt, was sonst nur ein vages Gefühl im Netz zu sein Scheint: Eine vernetzte Welt ohne physische Grenzen.
Man könnte meinen es war eine ganz eigene Energie in der Luft, nicht nur die digitalen Botschaften die per WLAN, GSM, DECT und Funk über das Camp verteilt wurden.
Fast schon wehmütig habe ich am Sonntag den alten Flughafen verlassen, weil sich diese Gemeinschaft erst in 4 Jahren wieder am selben Ort einfinden wird.

Es folgen kurze Gedanken zu bestimmten Themen:
Ein Netzwerk privater Satteliten im Orbit zum Zwecke eines globalen freien Internet ist eine wunderbare Idee. Zu oft haben wir in letzter Zeit sehen müssen wie der Zugang zu freier Information sowie die Meinungsfreiheit bedroht oder sogar eingeschränkt und schlussendlich verwährt wurde. Es wäre doch traumhaft für die freie Menschheit sich über alle geschaffenen Grenzen hinaus verständigen zu können, von jedem Ort, sei er noch so abgelegen, der Erde aus.
Allerdings kann auch Sattelitenkommunikation gestört werden. Ob ein Sattelitensignal-Jamming nicht nur lokal funktioniert sondern auch über große Gebiete hinweg kann ich keine genauen Aussagen machen, allerdings denke ich. Das wäre vielleicht leichter als alle Satteliten die für ein bestimmtes Areal zuständig sind zu zerstören, die Technologie dafür wird auch schon erprobt.
Ich frage mich auch ob man hier schnell auf einen Nenner in Sachen Frequenzspektrum, Übertragungstechnologie und Synchronisation kommen kann.
Außerdem sinken zwar die Kosten für den Payload von Raketen allerdings möchte ein Sattelit auch erst einmal erhalten werden.
Das klingt fast so als wolle ich die Idee madig reden. Mein eigentliches Zeil ist es dann doch wohle eher auf gewisse Dinge hinzuweisen die ich auf dem Camp kaum gehört habe, denn die Idee dieses Sattelitennetzwerks ist phantastisch. – Ich wäre unter den Ersten die es nutzen würden.

WE SUCK!
What we suck at, why we suck at it, and some ideas on fixing that.

Ja, verdammt Moritz hat recht, viele der Menschen von denen ich oben noch redete haben Probleme. Wir alle die wir doch diese wunderbaren Sachen machen und oft behaupten können das uns die Arbeit keine Last ist sondern jeden Tag aufs neue Spaß macht.
Wir alle die mit Technik herumspielen, die für den Großteil der Menschheit nicht nur unerschwinglich ist, sondern auch kaum verständlich. *Its magic!*
Eines unserer Probleme ist: Wir bekommen den Mund nicht auf. Wir laborieren mit uns selbst oder einer kleinen Gruppe an Ideen herum die die Welt bewegen könnten. Könnten!
Wir pushen unsere Projekte auf Github, predigen OpenSource und schreiben untereinander tausende Mails in hunderten Mailinglisten, doch außerhalb unserer kleinen Welt ahnt kaum einer von den Gefahren die wir versuchen abzuwehren oder von den Errungenschaften die in Zukunft das Leben leichter machen könnten.
Wir müssen lernen, den Menschen irgendwie das nahe zu bringen was wir da tun, warum wir es tun – und das mit genau der selben Inbrunst und Leidenschaft mit der wir unseren Ideen Leben einhauchen.
Und wir sind faul. Wir warten darauf im letzten Vortrag des Tages noch einmal leicht unterhalten zu werden. Wir warten darauf, das man uns ins Gesicht sagt was nicht stimmt und das bitte mit einem ironischen Unterton der bedeuten kann, das alles doch gar nicht so schlimm wäre.
Anstatt selbst mal darüber nachzudenken, die kurze Zeit in der wir zusammen sind auch einmal dafür zu nutzen um uns gegenseitig zu sagen was nicht stimmt, wo es hängt.
Stattdessen liest man am nächsten Tag, was andere, nicht man selbst, wieder für einen geilen Scheiß gestartet haben.

Da fällt mir ein: Ich muss weg. Endlich was schaffen!
(Eigentlich auch nur eine billige Ausrede, da ich nach einer Woche den Artikel immer noch nicht fertig habe. – Egal, das wichtigste ist wohl gesagt.)