Obey Money

Syd Garon & Paul Griswold konnten sich für das Video zu „Money“ von N.A.S.A. kräftig bei Shepard Fairey verschiedenen Werken bedienen. Herausgekommen ist diese phantastische Hommage an Obey Giant.

Ich hab es schonmal gesagt, auch wenn ich Fairey nicht wirklich mag, seine Kunst ist einfach toll. Unbedingt anschauen, es lohnt sich.

(Nur so nebenbei: So lange Illuminous-Avantgarde in der Pause ist, werde ich hier auf meinem Blog verstärkt über Kunst, Kultur und alles was damit zusammenhängt bloggen.)

Gesichtsschnitzel

Gesichtssteak
Naja, nicht ganz Schnitzel, es ist ein Steak, aber das ist ja egal, Hauptsache lecker.
Mit der Gesichtserkennung des neuen iLife ’09 kann man jedenfalls eine Menge Spaß haben, denn nicht immer erkennt es wirklich Gesichter. Bei mir zum Beispiel auch Steaks, Brüste (ab einer bestimmten Größe), Katzen und Bäume. – Tag your Environment, eh?

Allerdings bin ich echt positiv überrascht von der Leistung des Programms. Es erkennt verschwommene Gesichter, Gesichter im Dunkeln, Profile und sogar Leute die Grimassen schneiden.
Probleme bekommt es scheinbar noch bei Überbelichtung und großen Menschenmassen. Allgemein merkt man, das nur am Erkennungsfeature an sich gearbeitet wurde. Die Usability  könnte durch QuickTagging, AdressBook-Integration und markieren mehrerer gefundener Gesichter durchaus verbessert werden.
Die Lernkurve des Algorithmus ist mir persönlich noch etwas zu flach, da er manche Gesichter auch nach über 70 Bildern immer noch nicht zuordnen kann.

Alles in allem aber ein tolles Feature. – Stellt sich jetzt nur die Frage wo ich billig eine Geotagging-Kamera herbekomme.

███████ Zensiert!

Flickr-Girl
Da finde ich auf We♥it eine wunderbare Schönheit und möchte sie größer sehen und auf was stoße ich? Ein bemalter schlafender Besoffener wäre ja noch ganz witzig gewesen, aber stattdessen bin ich einem handfesten Skandal auf der Fährte! Denn Flickr zensiert in Deutschland massiv Inhalte. Überrascht hätte mich das nicht wenn ich im Korea oder Hong-Kong oder sonst irgendwo sitzen würde, wo ebenfalls zensiert wird. Aber was soll das bitte hier in Deutschland?

Nach kurzer Recherche  stellt sich sogar raus, dass diese ganze Angelegenheit schon seit Frühjahr 2007 läuft! Was will Flickr damit bezwecken? Gehören wir nun auch zur Achse des Bösen? – Ok aus Deutschland haben wir lange Zeit nicht gerade gute Sachen exportiert (Tokio Hotel, etc…) aber ist das gleich ein Grund uns Flickr-Inhalte vorzuenthalten? Mir schwant ja im Hinterkopf, dass man verhindern möchte, dass man in Deutschland Bilder mit Hakenkreuzen und rechtsradikalen Inhalten betrachten kann. Aber da würde ein lokaler Filter viel mehr Sinn machen, als uns solche Schönheiten wie oben vorzuenthalten. (Vor allem weil an den Bild oben eigentlich auch keinerlei „anzügliche“ Stellen sichtbar sind). Ich hab jetzt jedenfalls noch einen kanadischen Flickr-Account. – So viel zu Freiheit. Na danke!

(Wenn ihr einen Flickr-Account mit einer nicht-deutschen ID habt könnt ihr ja mal Oceanwavesurf‚s Stream durschauen. Der macht sehr schöne Bilder von hübschen Mädels. Mit deutschem Account sehr ihr nur etwas mehr als 80 der über 200 Bilder.)

Don’t stop living in the red

Andrew W.K.
„Girls own love!“ oder „Party till you puke!“, „I will never listen to your rules!“ und „Get ready to die!“ sind die Ratschläge man von Andrew W. K. erwarten würde.  Kein Wunder, wenn man ihn so auf der Bühne sieht: Action bis zum Ende, Ströme von Schweiß und eine Vorliebe für Blut auf weißen T-Shirts.

Das Partymonster nimmt sich  jetzt aber einfach mal so raus beim Anthem-Magazine mehr oder weniger hilfreiche Ratschläge an die Leser zu verteilen. In wie weit das ganze in seine Self-help und Motovations-Performances passt ist zwar ein wenig fraglich, aber ist das nicht egal? Der Junge ist von Grund auf optimistisch. Und Optimismus ist das was ein Haufen Leute dringend mal gebrauchen könnten.

Mehr Ratschläge von Andrew? Gern:

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Mein (fast) Traumhaus

Ein paar Leute wissen ja, dass ich gern ein modernes Haus, das zur Hälfte über einer Klippe hängt hätte. Mit viel Glas, viel Black-Glossy, freiem Blick auf das Meer und ‚nem Haufen toller Sachen drin.

Das PLANDA Architektenteam aus Paris und New York hat jetzt fast genau so ein Haus, wie ich es gerne hätte, konstruiert. Die Form wäre zwar nichts für mich, ist aber trotzdem richtig cool, weil das ganze Haus nach dem Albumcover von „†“ von Justice nachempfunden ist. 
Das Schmuckstück von Haus steht auf Santa Catalina Island in Kalifornien. „Justice a Cross the Coastline“ – Tolle Band, tolles Album, tolles Haus. – Ich wills haben!

I dream in CMYK

I dream in CMYK
Als am vor 4 Tagen sowohl CNN als auch MSNBC mit diesen tollen Photosynth-Fotopanoramen aufwarteten, habe ich mich mal etwas schlauer gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das Photosynth schon für uns „normale“ User verfügbar ist. Das heißt jeder kann nach Lust und Laune  selbst solche Panoramen zusammensetzen, sofern genug Fotomaterial dafür vorhanden ist.

Das werde ich demnächst zuerst einmal an meinem Zimmer ausprobieren und später mit der Dresdner Neustadt. Seid also gespannt, Dresden so kennen zu lernen wie nie zuvor. 
Der Post hier ist ein kleines Sneakpeek auf mein Zimmerpanorama, denn das Bild, dass ihr oben seht, ist von mir hängt in meinem Zimmer an der Wand . Das gute Stück steht übrigens zum Verkauf bereit. Falls ihr also 214×186 cm an eurer Wand frei habt und das Bild mögt, habt keine falsche Scheu.

I hear my music loud!

Music is my hot, hot Sex

Es ist gerade erst hell geworden und das Frühstück in eurem Magen keine halbe Stunde alt. „Das Wetter wird wieder kälter, haben die heute gebracht…“ sagt jemand vor euch. Hinter  euch Geraune, weil wieder einer in der Tür steht und der Fahrer die Tür nicht zu bekommt. – Ich drehe meinen iPod lauter:

Ja, oft höre ich Musik lieber laut (Zählt 80% Volume meines iPods wirklich als laut?). Einfach um das ganze Gelaber um mich herum nicht zu hören. Um die brummenden und quietschenden Geräusche des Busses oder der Bahn zu übertünchen und vor allem um Distanz zu dieser schnöden, oft viel zu grauen sauber geputzten Innenstadt und ihren ausdruckslosen Gesichtern.
Ich lasse mich lieber von Justice, Miyavi, Daft Punk, Hadouken und den vielen Anderen in eine bunte schillernde und aufregende Stadt entführen. Wie in einer jener Nächte in der hinter jeder Ecke ein neues Abenteuer wartet. 

Manchmal lasse ich mich von der Musik mitreißen und umtanze Geländer, Papierkörbe und andere Hindernisse. Scheiß drauf was die anderen denken! Ich habe Spaß, ich fühl mich gut, das ist Leben, auch wenn es in Strömen regnet. Irgendwie macht mich das auch anders, denn die anderen, deren Musik man zwar auch aus ihren Kopfhörern hört, ziehen genau die selben Gesichter wie alle anderen. I hear my music loud! weiterlesen

Ich kleiner unverbesserlicher Optimist…

Barack Obama

Puh, geschafft. Kurz nach elf hatte ich sechs einhalb Stunden Obama-Berichterstattung auf MSNBC hinter mir. Vom Abholen der Bushs über die Rede und die Parade bis zum Weißen Haus – die ganze Show. Mit 3D-Panorama (Das werd ich auch mal für mein Zimmer machen) und Livegetwitter
Auch wenn ich mich gerade ein bisschen durchamerikanisiert fühle und, dank des unheimlich lange dauernden Essens zwischendurch, ein bisschen müder bin als normal um diese Uhrzeit. 

Irgendwie war das in dem Ausmaß nicht geplant, ich dachte ja das geht maximal zwei Stunden oder so. Aber Tim und ich, wir hatten unseren Spaß. Man mag ja von Barack Obama halten was man will und es wird sich sicherlich herausstellen wie gut er wirklich ist, aber der Mann hat das Herz am rechten Fleck und tritt dort wo andere aus Angst bremsen direkt aufs Gas.
Ich denke beim Schwur wurde deutlich, dass er auch nur ein Mensch ist und deutlich die Last spürt die jetzt auf ihm liegt, denn der Verhaspler am Anfang hat das alles offenbart.

Und ich finds gut das alle Welt das verfolgt. Nicht wegen Amerika, und nicht unbedingt wegen dem was Obama tun wird oder was er versprochen hat. Aber dafür für was er steht und was uns ein solches Ereignis zeigt:

Es zeigt auch wie friedlich wir alle, quer über den Globus verteilt, uns für andere freuen können. Ja, in einer kalten Welt in der scheinbar alle in der Kriege, Angst und Geld regieren gibt es so etwas noch. Das lässt doch hoffen!
Es zeigt wie gleich wir doch alle sind. Ich weis, meine nächste Aussage klingt mehr als utopisch und wird sicher noch Jahrzehnte, wenn nicht ein bis vielleicht mehrere Jahrhunderte dauern, aber irgendwann ist ‚s soweit:  Vielleicht sind eines Tages die Grenzen aufgehoben und der Präsident der Vereinten Nationen der ins Amt eingeführt wird wird so bejubelt. Nicht weil er etwas ist, sondern weil er für etwas steht, das die Ziele, Wünsche und Hoffnungen von Millionen Menschen überall auf der Erde vertritt.

Verdammt Yeah, ich bin ein utopischer Optimist! Alles Gute Barack, pack den Karren an!